<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-model href="../../schema/wsrb_dokumentation.rng" type="application/xml" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>Dokumentation zu
          &#x201e;Künstlike Werltspröke und Eyn schön rimbökelin.
          Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16. Jahrhunderts&#x201c;</title>
        <principal ref="https://orcid.org/0009-0000-9141-7861">Franz-Josef Holznagel</principal>
        <editor ref="https://orcid.org/0009-0002-0442-361X">Annika Bostelmann</editor>
        <editor ref="https://orcid.org/0009-0000-8413-2868">Doreen Brandt</editor>
        <editor ref="https://orcid.org/0009-0004-8481-8332">Hellmut Braun</editor>
        <editor ref="https://orcid.org/0009-0006-4943-0070">Anne Gessing</editor>
        <editor ref="https://orcid.org/0000-0002-8482-807X">Karsten Labahn</editor>
        <editor ref="https://orcid.org/0000-0001-7605-7415">Robert Stephan</editor>
        <funder ref="http://d-nb.info/gnd/2007744-0">Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</funder>
      </titleStmt>
      <publicationStmt xml:id="publicationStmt">
        <publisher xml:id="auth_uni_rostock" ref="http://d-nb.info/gnd/38329-6">
          <orgName>Universität Rostock</orgName>
          <address>
            <settlement>Rostock</settlement>
            <country>Germany</country>
          </address>
          <ref type="homepage">https://www.uni-rostock.de/</ref>
          <idno type="ror">https://ror.org/03zdwsf69</idno>
        </publisher>
        <distributor xml:id="auth_ub_rostock" ref="http://d-nb.info/gnd/25968-8">
          <orgName>Universitätsbibliothek Rostock</orgName>
          <address>
            <settlement>Rostock</settlement>
            <country>Germany</country>
          </address>
          <ref type="homepage">https://www.ub.uni-rostock.de/</ref>
        </distributor>
        <pubPlace ref="http://d-nb.info/gnd/4050610-1">Rostock</pubPlace>
        <date>2025</date>
        <availability status="free">
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">
            Dieses Werk ist lizensiert unter einer
            Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
          </licence>
          <p>Sämtliche TEI-Dateien der Edition, der Transkriptionen und der Einführung/Dokumentation sind zusammen
             mit der Software zur Generierung der WSRB-Webseite (XSLT-Stylesheets, CSS-Dateien, Java-Quellcode) 
             als Datenpublikation im Repositorium <ref target="https://rosdok.uni-rostock.de">RosDok</ref>
             unter der DOI <idno type="DOI">https://doi.org/10.18453/rosdok_id00004899</idno> veröffentlicht.</p>
        </availability>
        <idno type="PURL">https://purl.uni-rostock.de/wsrb/edition</idno>
        <idno type="funding-award-number" sameAs="https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/287283426">
          Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 287283426
        </idno>
      </publicationStmt>
      <sourceDesc>
        <p>digital erzeugt (born digital)</p>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <p>Diese Datei bildet die Grundlage für sämtliche Texte in der WSRB-Edition-Webanwendung.
         Aus dem hier vorliegenden TEI-XML wird per XSL-Transformation HTML-Code erzeugt.
      </p>
    </encodingDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <front>
      <div type="webseite" xml:id="startseite" n="Startseite">
        <div rendition="#wsrb-jumbotron">
          <head n="2" rendition="#mb-2">
            <seg rendition="#wsrb-font" style="font-size:2.2rem;letter-spacing:0.03rem">
              <hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi>
            </seg><lb/>
            <seg rendition="#wsrb-font" style="font-size:1.275rem;letter-spacing:0.03rem">
              Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts
            </seg>
          </head>
          <p style="max-width:40em">Herausgegeben von Franz-Josef Holznagel, Annika Bostelmann, Doreen Brandt, Hellmut Braun
             und Anne Gessing, unter Mitarbeit von Karsten Labahn und Robert Stephan.</p>
          <p>Universität Rostock 2025,
            <ref target="https://purl.uni-rostock.de/wsrb/edition" n="Persistente Adresse der WSRB-Edition">https://purl.uni-rostock.de/wsrb/edition</ref>
          </p>
        </div>
        <div rendition="#mt-5">
          <p>Die digitale Edition WSRB widmet sich den &#x201a;Künstliken Werltspröken&#x2018;
             (<seg rendition="#wsrb-label">WS</seg>) und dem &#x201a;Schönen rimbökelin&#x2018;
             (<seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>).
             Dabei handelt es sich um mittelniederdeutsche Spruchsammlungen, die im Zeitraum von ca. 1540 bis 1601
             in Lübeck und später in Hamburg gedruckt worden sind.
          </p>
          <p>Die acht bekannten Ausgaben der Spruchsammlungen werden hier in Form von <ref target="transkription">Transkriptionen
             und digitalen Reproduktionen</ref> zugänglich gemacht. Auf dieser Grundlage ist eine
            <ref target="edition">digitale Edition</ref> von 849 Sprüchen entstanden, die als Webseite mit Such- und Filterfunktionen
             und allen zugrunde liegenden <ref target="daten_tei">Daten</ref> präsentiert wird.
          </p>
          <p>Näheres erfahren Sie in der <ref target="site/intro__ueberblick">Einführung</ref> und ausführlicher in der
             parallel erschienenen <ref target="site/buchausgabe">Buchausgabe</ref>.
          </p>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__ueberblick" n="1. Überblick">
        <div xml:id="a_intro_1">
          <head n="3">1. Überblick</head>
          <ab rendition="#text-center #fw-bold">
            <seg rendition="#fs-3">
              <hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi>
            </seg><lb/>
            <seg rendition="#fs-4">Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts</seg>
          </ab>
          <div>
            <p>Spruchsammlungen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit erlauben aufschlussreiche Einsichten
               in die kulturellen Praktiken der Formulierung, Weitervermittlung und Abwandlung von normativen Entwürfen.
               Die enthaltenen Texte zirkulieren z.&#x202f;T. über einen langen Zeitraum, sind äußerst variant und werden
               dabei ganz unterschiedlichen Verwendungskontexten angepasst. In diesem Zusammenhang stehen auch die
               zwei Sammlungen mittelniederdeutscher Reimpaarsprüche, die im Zeitraum von ca. 1540 bis 1601 in Lübeck
               und später in Hamburg produziert worden sind:
               Die &#x201a;Künstliken Werltspröke&#x2018; (<seg rendition="#wsrb-label">WS</seg>)
               und das &#x201a;Schöne rimbökelin&#x2018; (<seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>).
            </p>
            <p>Das &#x201a;Schöne rimbökelin&#x2018; ist in nur einer Ausgabe überliefert, von den &#x201a;Künstliken Werltspröken&#x2018;
               sind sieben Ausgaben erhalten (s.&#x202f;<ref target="intro__ueberlieferung">Überlieferungsträger</ref>).
               Zusammen tradieren die Drucke 849 mehrheitlich lehrhafte Reimpaarversgruppen im Umfang von überwiegend
               zwei (203 Sprüche) oder vier (388 Sprüche) Versen.
               Die Sprüche sind nachweislich aus gedruckten und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aus
               handschriftlichen Vorlagen exzerpiert und für den Druck zu den bewussten Sammlungen zusammengefügt
               worden: Bei diesen Vorlagen handelt es sich etwa um den 1539 in Rostock gedruckten
               &#x201a;Reynke vosz de olde&#x2018; und um die Rostocker &#x201a;Narrenschiff&#x2018;-Ausgabe
               &#x201a;Dat nye schip van Narragonien&#x2018; von 1519 (s.&#x202f;<ref target="intro__faktur">Faktur der Spruchsammlungen</ref>).
            </p>
            <p>Die 849 Reimpaarsprüche werden hier ediert und die acht Überlieferungsträger werden jeweils in Form von
               Transkriptionen sowie Digitalisaten zur Ansicht geboten.
               Informationen zur <ref target="intro__faktur">Faktur der Spruchsammlungen</ref>,
               zu den <ref target="intro__ueberlieferung">Überlieferungsträgern</ref>,
               den <ref target="intro__richtlinien">Richtlinien</ref> der Edition und Transkription
               sowie Hinweise zur <ref target="intro__benutzung">Benutzung</ref>,
               zur <ref target="intro__technik">technischen Umsetzung</ref>,
               zum <ref target="intro__team">WSRB-Team</ref> und zur vollständigen
              <ref target="intro__zitierweise">Zitierweise/Lizenz</ref> finden Sie in dieser Einführung.
            </p>
            <p>Ausführlichere Informationen zur überlieferungs-, literatur- und forschungsgeschichtlichen Verortung bietet
                die Einleitung der parallel zur Webausgabe publizierten <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>,
                die auch als Open-Access-Publikation zur Verfügung steht und in der Reihe
                &#x201e;Mittelniederdeutsche Bibliothek&#x201c;
                (herausgegeben von Andreas Bieberstedt, Jörn Bockmann, Franz-Josef Holznagel und Ingrid Schröder)
                im Schwabe-Verlag erschienen ist:
            </p>
            <div rendition="#card #ms-4">
              <div rendition="#card-body #mb-0">
                <p>Franz-Josef Holznagel, Annika Bostelmann, Doreen Brandt,Hellmut Braun, Anne Gessing (Hg.)<lb/>
                  <seg rendition="#fw-bold"><hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und
                    <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi></seg><lb/>
                  <seg rendition="#fw-bold">Mittelniederdeutsche Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts</seg><lb/>
                    Berlin 2025, ISBN 978-3-7574-0011-8
                    <lb/>(Mittelniederdeutsche Bibliothek Band 1)
                </p>
              </div>
            </div>
            <div>
              <p>Die Ergebnisse sind größtenteils im Rahmen des DFG-Projekts
                  &#x201e;&#x201a;Künstlike Werltspröke&#x2018; und &#x201a;Schönes Rimbökelin&#x2018; – Erschließung und digitale Edition
                  niederdeutscher Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts&#x201c; erarbeitet worden.
                  Dieses verfolgte das Ziel, auf der Basis von TEI-XML alle Sprüche zu edieren und zu übersetzen,
                  welche in den acht ab 1540 gedruckten Überlieferungsträgern unter den Titeln
                  &#x201a;Künstlike Werltspröke&#x2018; und &#x201a;Schön rimbökelin&#x2018; zirkulierten.
                  Das Projekt wurde von März 2016 bis Februar 2018 und von Januar 2020 bis Juli 2022
                  von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert
                  (Projektnummer: <ref target="https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/287283426">287283426</ref>).
                  Unter der Leitung von Franz-Josef Holznagel (Universität Rostock) waren Annika Bostelmann,
                  Doreen Brandt, Hellmut Braun und Anne Gessing im Projekt beschäftigt; die digitale Edition
                  wurde in Kooperation mit Karsten Labahn und Robert Stephan (beide Universitätsbibliothek Rostock) erstellt
                  (<ref target="intro__team">WSRB-Team</ref>).
              </p>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__faktur" n="2. Faktur der Spruchsammlungen">
        <div xml:id="a_intro_2">
          <head n="3">2. Faktur der Spruchsammlungen</head>
          <p>Die &#x201a;Künstliken Werltspröke&#x2018; (<seg rendition="#wsrb-label">WS</seg>) und das &#x201a;Schöne rimbökelin&#x2018;
             (<seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>) enthalten Sprüche, die auch aus anderen Überlieferungskontexten
             bekannt sind. Dabei werden – insbesondere bei den mutmaßlich ältesten Drucken
            <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg> und <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg> – die Konturen
             von drei vorlagenbedingten größeren Sammlungskomplexen sichtbar, und zwar:
          </p>
          <list rend="numbered" rendition="#wsrb-ol-parentheses">
            <item>Sprüche aus dem Druck <bibl corresp="#bibl_rv1539"><ref>&#x201a;Reynke vosz de olde&#x2018;</ref></bibl>,
                  der 1539 in der Werkstatt von Ludwig Dietz  in Rostock hergestellt wurde (&#x201a;Reynke&#x2018;-Kompilat),
            </item>
            <item>Sprüche aus dem Druck <bibl corresp="#bibl_rostocker-narrenschiff1519"><ref>&#x201a;Dat nye schip van Narragonien&#x2018;</ref></bibl>,
                  der bereits 1519 bei Dietz in Rostock erschienen war (&#x201a;Narrenschiff&#x2018;-Kompilat) und
            </item>
            <item>zwischen diesen beiden Kompilaten eine Sammlung von Sprüchen, die so oder so ähnlich handschriftlich tradiert wurden,
                  z.&#x202f;B. in weltlichen Liederbüchern des späten 15. und des 16. Jahrhunderts (Mittelkompilat).
            </item>
          </list>
          <p>Wer die Sammlungen angefertigt hat, ist nicht bekannt. Wilhelm Seelmann, der 1885 unter dem Titel
             &#x201a;Niederdeutsches Reimbüchlein&#x2018; die erste Edition des &#x201a;Rimbökelins&#x2018; vorlegte,
             vermutete – leider ohne Begründung –, dass die Spruchsammlung auf einen Rostocker oder Lübecker Drucker
             zurückgeführt werden könnte.<note place="foot" n="1">
              <bibl corresp="#bibl_seelmann1885"><ref>Seelmann 1885</ref>, S.&#x202f;XIII</bibl>.</note>
             Die Annahme hat einiges für sich. Johann Balhorn der Ältere etwa hat viele seiner Druckwerke auf
             Titel- und Rückseite mit Reimpaarsprüchen ausgestattet, die so oder in leicht variierter Form auch
             im &#x201a;Rimbökelin&#x2018; und in den &#x201a;Werltspröken&#x2018; nachgewiesen werden können.<note place="foot" n="2">
               Zum Beispiel <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+I+44">VD16 I 44</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e438"><seg rendition="#wsrb-label">e438_wenn-alle</seg></ref>;
              <ref target="../edition?id=wsrb_e540"><seg rendition="#wsrb-label">e540_wol-des</seg></ref>);
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+V+448">VD16 V 448</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e413"><seg rendition="#wsrb-label">e413_ach-wolde</seg></ref>),
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+O+2">VD16 O 2</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e353"><seg rendition="#wsrb-label">e353_rede-weinich</seg></ref>),
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+V+2846">VD16 V 2846</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e271"><seg rendition="#wsrb-label">e271_hodet-yuw</seg></ref>;
              <ref target="../edition?id=wsrb_e690"><seg rendition="#wsrb-label">e690_entechristes-gesellen</seg></ref>;
              <ref target="../edition?id=wsrb_e768"><seg rendition="#wsrb-label">e768_nihil-prodest</seg></ref>),
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+V+2846">VD16 V 2846</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e040"><seg rendition="#wsrb-label">e040_de-de</seg></ref>),
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+S+6886">VD16 S 6886</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e154"><seg rendition="#wsrb-label">e154_nemandt-schal</seg></ref>),
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+ZV+327">VD16 ZV 327</ref>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e504"><seg rendition="#wsrb-label">e504_och-here</seg></ref>;
              <ref target="../edition?id=wsrb_e661"><seg rendition="#wsrb-label">e661_de-up</seg></ref>),
              <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+S+3632">VD16 S 3632</ref>
                 (drittes Reimpaar auf der letzten Seite mit großer Ähnlichkeit zu 
                  <ref target="../edition?id=wsrb_e023"><seg rendition="#wsrb-label">e023_so-schon</seg></ref>).</note>
             Ein hinreichender Beweis für die Identität von Kompilator und Drucker ist das jedoch noch nicht.
          </p>
          <p>Mit Blick darauf, dass die &#x201a;Werltspröke&#x2018; über einen Zeitraum von 50 bis 60 Jahren immer wieder neu
             aufgelegt wurden, deutet sich an, dass die Spruchsammlungen für die Drucker gute Absatzmöglichkeiten
             versprachen. Dabei ist interessant, dass die Vermittlungs- und Absatzstrategie im Laufe der Zeit
             variiert und auf diese Weise je andere Publikumsinteressen adressiert wurden.
             Eine Strategie – womöglich sogar die wichtigste – ist der Anschluss an den Bucherfolg des
             &#x201a;Reynke vosz de olde&#x2018;. Denn nicht nur besteht der erste Sammlungskomplex aus Reimpaarsprüchen,
             die aus der Glosse der Rostocker &#x201a;Reynke&#x2018;-Ausgabe exzerpiert wurden, sondern sämtliche Drucke
             weisen das Fuchsepos auf der Titelseite auch als einzige Quelle namentlich aus;
             bei den &#x201a;Werltspröke&#x2018;-Drucken <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2084;</seg>,
            <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2086;</seg>, <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg> werden sogar mit
             den Titelblattillustrationen Handlungssequenzen aus dem Fuchsepos ins Bild gesetzt.
             Die Titelformulierungen von &#x201a;Rimbökelin&#x2018; und &#x201a;Werltspröken&#x2018; weichen in anderer
             Hinsicht aber auch markant voneinander ab: Während das &#x201a;Rimbökelin&#x2018; mit dem Diminutiv
            <hi rendition="#wsrb-italic">bökelin</hi> die Sammlung in eine Reihe mit Büchern des späten 15. und des
             16. Jahrhunderts stellte, die dem Leser oder der Leserin alltäglicher Begleiter und Ratgeber in geistlichen
             oder weltlichen Angelegenheiten sein sollten,<note place="foot" n="3">
               Vgl. <bibl corresp="#bibl_bostelmann-brandt-braun2019"><ref>Bostelmann / Brandt / Braun 2019</ref>,
               S.&#x202f;150f.</bibl>, und <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;A.2.</note>
             so warb der Titel der &#x201a;Werltspröke&#x2018;-Drucke um das Publikum, indem er die Spruchsammlung mit dem
             Begriff <hi rendition="#wsrb-italic">Werlt-spröke</hi> als weltliches Pendant zu den im 16. Jahrhundert zahlreich
             publizierten biblischen Spruchsammlungen charakterisierte.<note place="foot" n="4">
               Vgl. <bibl corresp="#bibl_bostelmann-brandt-braun2019"><ref>Bostelmann / Brandt / Braun 2019</ref>, S.&#x202f;151f.</bibl>,
               und  <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;A.2.</note>
             Näheres zur Faktur der Sammlungen finden Sie in der Einleitung der
             <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, bes. Kap.&#x202f;A.2 und A.4.
          </p>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__kategorisierung" n="3. Kategorisierung der Sprüche">
        <div xml:id="a_intro_3">
          <head n="3">3. Kategorisierung der Sprüche</head>
          <p>Titel, Titelillustration und Titelreimpaarspruch weisen das &#x201a;Rimbökelin&#x2018; und die &#x201a;Werltspröke&#x2018;
             dem belehrenden und beratenden Spektrum der Literatur des 16. Jahrhunderts zu. Damit kongruent
             lassen sich die Elemente der Kompilationen, die von diesen Drucken tradiert werden, ganz überwiegend
             der gnomischen Literatur zuordnen, &#x201e;die auf Grundtatsachen bezogenes Orientierungs- und Erfahrungswissen
             in die Form knapp, allgemeingültig und verbindlich formulierter Rede fassen&#x201c;.<note place="foot" n="5">
              <bibl corresp="#bibl_eikelmann1997"><ref>Eikelmann 1997</ref>, S.&#x202f;732</bibl>.</note>
             Das hat auch die Kategorisierung der Sprüche im Zusammenhang mit der vorliegenden Edition ergeben.
             Bestimmt wurden jeweils (a) der Äußerungsgestus, (b) die Äußerungsintention und (c) das Thema,
             nach denen sich die Sprüche in der Webausgabe u.&#x202f;a. filtern lassen
             (s.&#x202f;<ref target="intro__benutzung">Hinweise zur Benutzung</ref>).
          </p>
          <p>(a) Der Äußerungsgestus der Sprüche kann apodiktisch<note place="foot" n="6">Mit der Begriffswahl
               &#x201a;apodiktisch&#x2018; bzw. &#x201a;mit dem Anspruch auf allgemeine Gültigkeit formuliert&#x2018; schließen wir an das
               Beschreibungsinventar der Forschung für Gnomik (<bibl corresp="#bibl_eikelmann1997"><ref>Eikelmann 1997</ref>, S.&#x202f;732</bibl>),
               Sprichwort (<bibl corresp="#bibl_eikelmann2003"><ref>Eikelmann 2003</ref>, S.&#x202f;486, 487</bibl>)
               und Sentenz (<bibl corresp="#bibl_reuvekamp2007"><ref>Reuvekamp 2007</ref>, S.&#x202f;425</bibl>) an.
               Reuvekamp (<bibl corresp="#bibl_reuvekamp2007"><ref>ebd.</ref></bibl>)
               spricht synonym auch von &#x201e;nicht diskursive[r] Sprachgebärde&#x201c;. Entsprechend verwenden Bostelmann und Brandt
               das Begriffspaar &#x201a;apodiktisch&#x2018; und &#x201a;diskursiv&#x2018; zur Beschreibung gegensätzlicher Ausprägungen
               der Sprachgebärde im Spruchcorpus (<bibl corresp="#bibl_bostelmann-brandt2017"><ref>Bostelmann / Brandt 2017</ref>, S.&#x202f;345</bibl>).
               Demgegenüber führen wir mit der vorliegenden Edition den
               Begriff &#x201a;situationsgebunden&#x2018; für Sprüche ein, die nicht apodiktisch oder allgemeingültig formuliert sind,
               sondern deren Äußerungsgehalt lediglich innerhalb einer bestimmten Äußerungssituation Geltung beansprucht.</note>
             oder situationsgebunden ausgeprägt sein.
             Apodiktische Sprüche sind mit dem Anspruch auf allgemeine Gültigkeit formuliert, was sich sprachlich
             in dem Verzicht auf indexikalische Ausdrücke widerspiegelt. Situationsgebundene Sprüche zeichnet die
             Referenzierung der Äußerungssituation in Form von personal-, lokal- und temporaldeiktischen
             Ausdrücken <note place="foot" n="7">
              Vgl. z.&#x202f;B. <bibl corresp="#bibl_bussmann2008"><ref>Bußmann 2008</ref>, S.&#x202f;150</bibl>;
              <bibl corresp="#bibl_meibauer2001"><ref>Meibauer 2001</ref>, S.&#x202f;12–23</bibl>.</note>
             aus, mit denen die artikulierte Aussage an einen situativen Kontext gebunden wird.
             Eine solche Situationsgebundenheit lässt sich bei 367 Sprüchen im WSRB-Corpus erkennen;
             deutlich mehr Sprüche sind hingegen apodiktisch ausgeprägt (482).
          </p>
          <p>(b) Da gnomische Literatur der Vermittlung von &#x201e;Orientierungswissen&#x201c; sowie von &#x201e;Normen einer
              bestimmten Kultur und Zeit&#x201c;<note place="foot" n="8">
              <bibl corresp="#bibl_hrisztova-gotthardt2010"><ref>Hrisztova-Gotthardt 2010</ref>, S.&#x202f;24</bibl>.</note>
              dient, kann ihr eine handlungspragmatische Funktion zugeschrieben werden. Aus diesem Grund erscheint es sinnvoll,
              das vorliegende Spruchcorpus aus dem &#x201a;Rimbökelin&#x2018; und den &#x201a;Werltspröken&#x2018; im Rückgriff
              auf die Sprechakttheorie zu beschreiben, die sich im Kern mit sprachlichen Äußerungen als &#x201e;kommunikativen
              Handlung[en]&#x201c;<note place="foot" n="9">
                <bibl corresp="#bibl_staffeldt2008"><ref>Staffeldt 2008</ref>, S.&#x202f;168</bibl>.</note>
              beschäftigt. 
              Zur Bestimmung der Äußerungsintention wird daher auf die sprechakttheoretische Systematik illokutionärer
              Akte von Searle zurückgegriffen, die zwischen
              Assertiven (z.&#x202f;B. Feststellen, Behaupten),
              Direktiven (z.&#x202f;B. Auffordern, Bitten),
              Kommissiven (z.&#x202f;B. Drohen, Versprechen),
              Expressiven (z.&#x202f;B. Grüßen, Klagen)
              sowie Deklarativen (z.&#x202f;B. Definieren, Taufen) unterscheidet.
              Den weitaus größten Anteil haben die assertiven (570) und die direktiven (202) Sprüche im Corpus.
              Daneben sind immerhin 52 als expressiv und 25 als kommissiv bestimmt worden.
              Deklarative Sprüche kommen erwartungsgemäß nicht vor.
          </p>
          <p>(c) Auf welche Phänomenbereiche des menschlichen Erfahrungshorizonts sich die Sprüche jeweils beziehen,
              wird mit ihrer thematischen Charakterisierung erfasst. Ausgangspunkt dafür ist der Wortlaut der Sprüche
              selbst, während nachweisbare Verwendungskontexte der Texte jenseits von &#x201a;Rimbökelin&#x2018; und
              &#x201a;Werltspröken&#x2018; weitgehend unberücksichtigt geblieben sind. Einem Großteil der Sprüche können
              mehrere Themen zugeordnet werden (besonders bei Priameln), die vorliegende Edition nimmt in solchen Fällen
              jedoch jeweils nur eine Themenzuordnung vor. Gelegentlich ergeben sich auch Abgrenzungsschwierigkeiten,
              z.&#x202f;B. zwischen den Themen &#x201e;Klugheit und Dummheit&#x201c; und &#x201e;Bescheidenheit und Unbescheidenheit&#x201c;:
              Ersteres bezieht sich allgemeiner auf vorausschauendes Handeln (eingedenk aller äußeren Umstände),
              letzteres stärker auf das Ego und die Disposition zur Selbstreflexion.
              Von den 28 im Abstraktionsgrad teils sehr verschiedenen Themen sind Sprüche zum Thema
              Gesellschaft, Klugheit und Dummheit, Glaube und Religion sowie Herrschaft am häufigsten.
              Ausführliche Informationen zu den Themen finden sich in der Einleitung der
             <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;A.3.1.
          </p>
          <p>In der Zusammenschau der drei Beschreibungskategorien dominieren solche Sprüche, die sich
             apodiktisch und assertiv (insgesamt 407) über die Verhältnisse in der Gesellschaft oder
             über Klugheit und Dummheit der Menschen äußern.
          </p>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__ueberlieferung" n="4. Überlieferungsträger">
        <div xml:id="a_intro_4">
          <head n="3">4. Überlieferungsträger</head>
          <p>Bei den &#x201a;Werltspröken&#x2018; und dem &#x201a;Rimbökelin&#x2018; handelt es sich um handliche
             und schlichte Drucke im Oktav- oder Quartformat. Während sich vom &#x201a;Rimbökelin&#x2018; lediglich
             ein Exemplar einer Ausgabe erhalten hat, sind von den &#x201a;Werltspröken&#x2018; bisher sieben
             unterschiedliche Ausgaben bekannt, deren späteste 1601 in Hamburg erschien. Sie stammen vermutlich aus
             den Offizinen von Johann Balhorn dem Älteren in Lübeck sowie von Heinrich Binder und Hermann Möller in Hamburg.
             Diese acht Überlieferungsträger wurden im Rahmen des Projektes transkribiert. Die Transkriptionen können
             synoptisch mit einem Digitalisat des jeweils zugrunde liegenden Exemplars <ref target="../transkription">hier</ref>
             eingesehen werden. Um welches Exemplar von welchem Druck es sich dabei handelt, wird im Folgenden zusammengefasst.
             Ausführlichere Angaben zu den acht Ausgaben, Exemplarbeschreibungen und Rückschlüsse auf die Rezeption finden sich
             in der <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;A.1.1, A.1.2 und A.1.3.
          </p>
          <p>&#x2003;</p>
          <div xml:id="a_intro_ws1">
            <head n="4">WS&#x2081;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Künstlike Werltspröke&#x2018;</seg> (VD16 K 2543)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Ku&#x364;nstlike Werlt= || spro&#x364;ke / darinne aller Sten= || de / Natur vnde Eigenschop /
               affge= || malet syn / Dorch de Olden wolerfaren || Werltwyse beschreuen / Allen Min= || schen tho der lere vnd warnin=
               || ge / Exempel vnd Rym= || wys kort voruatet / || Ock thom deel || vth dem || Reyneken Vosse.</seg>
            </p>
            <p>[Lübeck: Balhorn, Johann d. Ä., Mitte 16.&#x202f;Jh.]. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+K+2543">VD16 K 2543</ref>. BC 1345. 48 Bl., Oktav.</p>
            <p>Exemplar: Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: <ref target="https://stabikat.de/Record/812958055">Yc 1998</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000189AC00000000">http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000189AC00000000</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_ws2">
            <head n="4">WS&#x2082;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Schöne Künstlike Werldtspröke&#x2018;</seg> (VD16 ZV 33944)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Scho&#x364;ne Ku&#x364;nst= || like Werldtspro&#x364;ke / darinne || aller Stende Natur
               vnd Egenschop || affgemalet syn / do&#x364;rch de Olden wolerfaren || Werldtwysen beschreuen / Allen Minschen
               || thor lere vnd warninge / Exempel / vnd || in Rymeswyse kort voruatet / || Ock thom deel vth || dem || Reyneken Vosse.</seg>
            </p>
            <p>[Lübeck: Balhorn, Johann d. Ä., Mitte 16.&#x202f;Jh.]. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+ZV+33944">VD16 ZV 33944</ref>. 48 Bl., Quart.</p>
            <p>Exemplar: Wien, Österreichische Nationalbibliothek: <ref target="https://search.onb.ac.at/permalink/f/sb7jht/ONB_alma21316512060003338">1653-A</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="http://data.onb.ac.at/rep/104A4AFD">http://data.onb.ac.at/rep/104A4AFD</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_ws3">
            <head n="4">WS&#x2083;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Schöne Künstlike Werldtspröke&#x2018;</seg> (VD16 S 3388)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Scho&#x364;ne Ku&#x364;nst= || like Werldtspro&#x364;ke / darynne || aller Stende Natur
               vnd Egenschop || affgemalet syn / do&#x364;rch de Olden woleruaren || Werldtwysen beschreuen / Allen Minschen
               || thor lere vnd warninge / Exempel / vnd || yn Rymeswyse kort voruatet / || Ock thom deel vth || dem || Reyneken Vosse.</seg>
            </p>
            <p>[Lübeck: Balhorn, Johann d. Ä., Mitte 16.&#x202f;Jh.]. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+S+3388">VD16 S 3388</ref>. BC 1569. 48 Bl., Quart.</p>
            <p>Exemplar: Nürnberg, Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums:
              <ref target="https://webopac.gnm.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&amp;sp=SOPAC&amp;sp=SAK00406788">[Postinc.] 8&#x2da; L. 2217 y</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="https://dlib.gnm.de/item/8L2217y">https://dlib.gnm.de/item/8L2217y</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_ws4">
            <head n="4">WS&#x2084;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Schöne künstlyke Werldtspröke&#x2018;</seg> (VD16 S 3389)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Scho&#x364;ne ku&#x364;nstlyke || Werldtspro&#x364;= || ke / Darinne aller Stende /
            || Natur vnde Egenschop affgemah= || let syn / do&#x364;rch de Olden woleruaren Werlt= || wysen beschreuen /
            Allen Minschen thor || Lere vnde Warninge / Exempel / vn= || de in Rymeswyse kort voruatet /
            || Ock thom deel vth || dem || Reyneken Vosse.</seg></p>
            <p>[Lübeck: Balhorn, Johann d. Ä., Mitte 16.&#x202f;Jh.]. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+S+3389">VD16 S 3389</ref>. BC 1801. 48 Bl., Oktav.</p>
            <p>Exemplar: Göttingen, Staats- und Universitätsbibliothek: <ref target="https://opac.sub.uni-goettingen.de/DB=1/PPN?PPN=567466140">8 P GERM I, 5917</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN826485421">http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN826485421</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_ws5">
            <head n="4">WS&#x2085;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Künstlike Werltspröke&#x2018;</seg> (VD16 K 2544)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Ku&#x364;nstlike Werlt || spro&#x364;ke / darinne aller Stende / Na=
               || tur vnnde Egenscho&#x364;p / affgemalet || syn / Dorch de Olden wolerfaren || Werltwyse beschreuen / Allen
               || Minschen tho der lere vnd || warninge / Exempel || vnd Rymwys || kort vorua= || tet / || Ock thom deel
               || vth dem || Reynken Vosse.</seg>
            </p>
            <p>[Lübeck: Balhorn, Johann d. Ä., 1562]. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+K+2544">VD16 K 2544</ref>. BC 1862. 51 Bl., Quart.</p>
            <p>Exemplar: Kraków, Biblioteka Jagiello&#x144;ska; ehemals Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz:
              <ref target="https://katalogi.uj.edu.pl/permalink/48OMNIS_UJA/1jhsq6s/alma991008203769705067">Berol. Yc 2000</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/391661">https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/391661</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_ws6">
            <head n="4">WS&#x2086;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Schöne Künstlike Werltspröke&#x2018;</seg> (VD16 S 3390)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Scho&#x364;ne Ku&#x364;nstlike || Werltspro&#x364;ke / || Darinne aller
            || Stende / Natur vnd Egen= || schop affgemahlet syn / do&#x364;rch de || Olden woleruaren Werldtwysen be=
            || schreuen / Allen Minschen thor Lere vnd || Warninge / Exempel / vnd in Ry= || meswyse kort voruatet /
            || Ock thom deel vth || dem || Reyneken Vosse.</seg></p>
            <p>Hamburg: Binder, Heinrich, 1594. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+S+3390">VD16 S 3390</ref>. BC 2537. 48 Bl., Oktav.</p>
            <p>Exemplar: Kraków, Biblioteka Jagiello&#x144;ska; ehemals Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz:
              <ref target="https://katalogi.uj.edu.pl/permalink/48OMNIS_UJA/1jhsq6s/alma991008325679705067">Berol. Yc 2000/60</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/391660">https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/391660</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_ws7">
            <head n="4">WS&#x2087;: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Schöne Künstlyke Werldtspröke&#x2018;</seg> (VD17 1:627342Q)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Scho&#x364;ne Ku&#x364;nstlyke || Werldtspro&#x364;ke || Darinne aller
               || Stende / Natur vn= || de Egenschop affgemahlet syn / do&#x364;rch || de Olden wolervaren Werldtwy=
               || sen beschreuen. || Allen Minschen thor Lehre / War= || ninge vnnde Exempel / inn Reymes=
               || wyse kort vorvatet : Ock thom || deel vth dem || Reyneken Vosse.</seg></p>
            <p>Hamburg: Möller, Hermann, 1601. <ref target="https://kxp.k10plus.de/DB=1.28/CMD?ACT=SRCHA&amp;IKT=8079&amp;TRM=%271:627342Q%27">VD17 1:627342Q</ref>. BC 2717. 47 Bl., Oktav.</p>
            <p>Exemplar: Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: <ref target="https://stabikat.de/Record/536795363">Yc 2001</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="https://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00012E2900000000">https://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00012E2900000000</ref>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_rbl">
            <head n="4">RB: <seg rendition="#wsrb-font">&#x201a;Eyn schön rimbökelin&#x2018;</seg> (VD16 S 3675)</head>
            <p><seg rendition="#wsrb-font">Eyn scho&#x364;n rimbo&#x364;= || kelin / worinne vele || lu&#x364;stige
               / nu&#x364;tte vndku&#x364;nstige spro&#x364;ke voruatet / || welcke&#x364;re gantz ko&#x364;rtwilich
                 vnd lefflick tho le&#x364;= || sen synt / do&#x364;rch einen guden fründt / vth
                 dem || Reineken Vosse vnd andern Bo&#x364;ken || tohope gele&#x364;sen.</seg></p>
            <p>[Lübeck: Balhorn, Johann d. Ä., Mitte 16.&#x202f;Jh.]. <ref target="https://gateway-bayern.de/VD16+S+3675">VD16 S 3675</ref>. BC 1529. 48 Bl., Quart.</p>
            <p>Exemplar: Tübingen, Universitätsbibliothek: <ref target="https://rds-tue.ibs-bw.de/opac/RDSIndexrecord/1171086628">Dk XI 1609 3. Stück</ref>.<lb/>
               Digitalisat: <ref target="https://opendigi.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/DkXI1609_3">https://opendigi.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/DkXI1609_3</ref>
            </p>
          </div>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__bibliographie" n="5. Auswahl-Bibliographie">
        <div xml:id="a_intro_5">
          <head n="3">5. Auswahl-Bibliographie</head>
          <div xml:id="a_intro_5_1">
            <head n="4">5.1 Historische Drucke</head>
            <p>(zu den Druckausgaben der &#x201a;Werltspröke&#x2018; und des &#x201a;Rimbökelin&#x2018;
                s.&#x202f;<ref target="intro__ueberlieferung">4. Überlieferungsträger</ref>)</p>
            <listBibl>
              <bibl xml:id="bibl_rv1539">
                <abbr>RV 1539</abbr>
                = De Warheyt my gantz fremde ys/ || De Truwe gar seltzen/ dat ys gewiß.|| Reynke
                || Vosz de olde/ ny= || ge gedru&#x364;cket/ mit sidlikem || vorstande vnd schonen figu= || ren/
                erlu&#x364;chtet vñ vorbetert. Rostock: Dietz, Ludwig, 1539. VD16 R 990.
                [<ref target="https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN633656895">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_rostocker-narrenschiff1519">
                <abbr>Rostocker &#x201a;Narrenschiff&#x2018; 1519</abbr>
                = Dat nye &#x17f;chip || van Narragonien: myt || be&#x17f;underem flyte gema=
                || ket/ vnde vp dat nye vil &#x17f;chonen toge= || &#x17f;etteden hy&#x17f;torien vorlenget vnde erkleert.
                || Gedrucket to Ro&#x292;&#x17f;tock dorch Ludouicum || Diet&#x292;. In dem iare nach un&#x17f;es her&#x113; Cri&#x17f;ti 
                || gebord vefftheinhundert negenteyne. Rostock: Dietz, Ludwig, 1519. VD16 B 7077.
                [<ref target="https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn782715435">online</ref>]
              </bibl>
            </listBibl>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_5_2">
            <head n="4">5.2 Editionen</head>
            <listBibl>
              <bibl xml:id="bibl_brandes1891">
                <abbr>Brandes 1891</abbr>
                = Die Jüngere Glosse zum Reinke de Vos, hg. v. Herman Brandes, Halle a. d. Saale 1891.
                [<ref target="https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11672272-4">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_brandes1914">
                <abbr>Brandes 1914</abbr>
                = Dat Narrenschyp von Hans van Ghetelen, hg. v. Herman Brandes, Halle a. d. Saale 1914.
                [<ref target="https://archive.org/details/DatNarrenschypBrandes">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_schroeder1892">
                <abbr>Schröder 1892</abbr>
                = Dat nye schip van Narragonien. Die jüngere niederdeutsche Bearbeitung von Sebastian Brants
                Narrenschiff (Rostock 1519), hg. v. Carl Schröder, Schwerin 1892.
                [<ref target="https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11668624-5">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_seelmann1885">
                <abbr>Seelmann 1885</abbr>
                = Niederdeutsches Reimbüchlein. Eine Spruchsammlung des 16.&#x202f;Jahrhunderts,
                hg. v. Wilhelm Seelmann (Drucke des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 2), Norden / Leipzig 1885.
                [<ref target="https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn737987278">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_seelmann1888vogelparlamente">
                <abbr>Seelmann 1888, Vogelparlamente</abbr>
                = Wilhelm Seelmann, Die Vogelsprachen (Vogelparlamente) der mittelalterlichen Litteratur,
                in: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 14 (1888), S.&#x202f;101–147.
               [<ref target="http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN816838917_0014">online</ref>]
              </bibl>
            </listBibl>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_5_3">
            <head n="4">5.3 Forschungsbeiträge, Datenbanken, Wörterbücher und Grammatiken</head>
            <listBibl>
              <bibl xml:id="bibl_bc">
                <abbr>BC</abbr>
                = Conrad Borchling / Bruno Claussen, Niederdeutsche Bibliographie.
                Gesamtverzeichnis der niederdeutschen Drucke bis zum Jahre 1800,
                Bd.&#x202f;1 u. 2: Neumünster 1936; Bd.&#x202f;3: Neumünster 1957.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_bostelmann-brandt2017">
                <abbr>Bostelmann / Brandt 2017</abbr>
                = Annika Bostelmann / Doreen Brandt, &#x201a;Schönes Rimbökelin&#x2018; und &#x201a;Künstlike Werltspröke&#x2018;
                – Zur Konzeption und Gestaltung niederdeutscher Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts,
                in: Die Kunst der brevitas. Kleine literarische Formen des deutschsprachigen Mittelalters,
                hg. v. Jan Cölln u. Franz-Josef Holznagel (Wolfram-Studien XXIV), Berlin 2017, S.&#x202f;331–350.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_bostelmann-brandt-braun2019">
                <abbr>Bostelmann / Brandt / Braun 2019</abbr>
                = Annika Bostelmann / Doreen Brandt / Hellmut Braun, &#x201a;Künstlike Werltspröke&#x2018; und
                &#x201a;Schönes Rimbökelin&#x2018;. Zwei gedruckte mittelniederdeutsche Spruchsammlungen des 16. Jahrhunderts,
                ihre Erschließung und editorische Behandlung,
                in: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 142 (2019), S.&#x202f;147–167.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_bussmann2008">
                <abbr>Bußmann 2008</abbr>
                = Hadumod Bußmann, Art. &#x201a;Deiktischer Ausdruck&#x2018;,
                in: dies., Lexikon der Sprachwissenschaft, 4., durchges. und bibliogr. erg. Aufl., Stuttgart 2008, S.&#x202f;116f.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_eikelmann1997">
                <abbr>Eikelmann 1997</abbr>
                = Manfred Eikelmann, Art. &#x201a;Gnomik&#x2018;,
                in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft,
                hg. v. Klaus Weimar u.&#x202f;a., Bd.&#x202f;1, Berlin / New York 1997, S.&#x202f;732–734.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_eikelmann2003">
                <abbr>Eikelmann 2003</abbr>
                = Manfred Eikelmann, Art. &#x201a;Sprichwort&#x2018;,
                in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft,
                hg. v. Klaus Weimar u.&#x202f;a., Bd.&#x202f;3, Berlin / New York 2003, S.&#x202f;486–489.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_hrisztova-gotthardt2010">
                <abbr>Hrisztova-Gotthardt 2010</abbr>
                = Hrisztalina Hrisztova-Gotthardt, Vom gedruckten Sprichwörterbuch zur interaktiven Sprichwortdatenbank.
                Überlegungen zum linguistischen und lexikographischen Konzept mehrsprachiger Sprichwortdatenbanken
                (Sprichwörterforschung 27), Bern u.&#x202f;a. 2010.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_klingner-lieb2013">
                <abbr>Klingner / Lieb 2013</abbr>
                = Jacob Klingner / Ludger Lieb, Handbuch der Minnereden, Bd.&#x202f;1–2, Berlin / Boston 2013.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_lasch">
                <abbr>Lasch</abbr>
                = Agathe Lasch, Mittelniederdeutsche Grammatik (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A 9),
                Halle a. d. Saale 1914.
                [<ref target="https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn738086797">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_meibauer2001">
                <abbr>Meibauer 2001</abbr>
                = Jörg Meibauer, Pragmatik. Eine Einführung, 2., verb. Aufl., Tübingen 2001.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_mnd-hwb">
                <abbr>Mnd.&#x202f;Hwb.</abbr>
                = Mittelniederdeutsches Handwörterbuch, begründet von Agathe Lasch und Conrad Borchling,
                fortgeführt von Gerhard Cordes, hg. von Dieter Möhn und Ingrid Schröder.
                Kiel / Hamburg / Neumünster 1956–.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_reuvekamp2007">
                <abbr>Reuvekamp 2007</abbr>
                = Silvia Reuvekamp, Sprichwort und Sentenz im narrativen Kontext.
                Ein Beitrag zur Poetik des höfischen Romans, Berlin / New York 2007.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_staffeldt2008">
                <abbr>Staffeldt 2008</abbr>
                = Sven Staffeldt, Einführung in die Sprechakttheorie. Ein Leitfaden für den akademischen Unterricht
                (Stauffenburg-Einführungen 19), Tübingen 2008.
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_vd16">
                <abbr>VD&#x202f;16</abbr>
                = Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVI. Jahrhunderts. 25 Bde.,
                hg. von der Bayerischen Staatsbibliothek in München in Verbindung mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel,
                Stuttgart 1983–2000.
                [<ref target="https://www.gateway-bayern.de/index_vd16.html">online</ref>]
              </bibl>
              <bibl xml:id="bibl_vd17">
                <abbr>VD&#x202f;17</abbr>
                = Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts,
                hg. von der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, der Bayerischen Staatsbibliothek in München
                und der Staatsbibliothek Berlin.
                [<ref target="http://www.vd17.de">online</ref>]
              </bibl>
            </listBibl>
          </div>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__richtlinien" n="6. Editionsrichtlinien">
        <div xml:id="a_intro_6">
          <head n="3">6. Richtlinien der Edition und Transkription</head>
          <div>
            <p>Grundlage der hier vorliegenden Edition sind diplomatische Transkriptionen des &#x201a;Schönen rimbökelin&#x2018;
               und der sieben &#x201a;Werltspröke&#x2018;-Ausgaben. Nach welchen philologischen Prinzipien sich Transkription und
               Edition richten, wird im Folgenden kurz erläutert. Anschließend werden einige technische Hinweise zur
               Modellierung der Daten in den Transkriptionen und Editionstexten gegeben.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_6_1">
            <head n="4">6.1 Transkription</head>
            <p>Die Transkriptionen werden auf der Webseite synoptisch mit der jeweiligen digitalisierten Druckseite angezeigt.
               Dadurch lässt sich ein genauer Eindruck von der Seitengestaltung in den acht Ausgaben gewinnen.
               Die diplomatischen Transkriptionen richten sich so nah wie möglich an den Überlieferungsträgern aus.
               Berücksichtigt wurden in den Transkriptionen weiterhin typographische Auszeichnungen wie ein größerer
               Schriftgrad, Rot- oder Antiquadruck, Zeilenumbrüche oder Marginalien, Kustoden, Blattnummern und Initialen,
               freilich ohne eine exakte Nachahmung anzustreben. Abgesehen von den <hi rendition="#wsrb-italic">r</hi>-Varianten
               (die einheitlich mit <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;r&#x232a;</hi>
               erfasst wurden) wird der historische Graphembestand zeichengetreu wiedergegeben, weshalb auch Superscripta,
               Ligaturen, die Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, aber auch Setzerfehler und
               Markierungen unlesbarer Stellen Eingang in die Transkriptionen fanden.
            </p>
            <p>Die Texteinheiten in den Transkriptionen wurden nach ihrer Reihenfolge innerhalb der jeweiligen zugrundeliegenden Ausgabe
               durchnummeriert. Eine Einheit innerhalb der Transkriptionen wurde nach typographischen Gesichtspunkten bestimmt:
               Das Ende einer Transkriptions-Einheit wurde festgelegt, wenn im Folgenden Leerzeilen, Zeigehände,
               Asteriske, Alinea-Zeichen und insbesondere Einrückungen des nächsten Verses vorkommen.
               Meistens stimmt der Umfang einer Texteinheit in der Transkription auch mit dem eines edierten Spruchs überein
               – aber keineswegs immer, da ein edierter Spruch (vgl. z.&#x202f;B.
               <ref target="../edition?id=wsrb_e710"><seg rendition="#wsrb-label">e710_wes-willich</seg></ref>)
               auch mehrere Texteinheiten aus derselben Transkription umfassen kann und umgekehrt (vgl. z.&#x202f;B. die
               <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2084;</seg>- und <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2086;</seg>-Texteinheit
               und ihre Edition in <ref target="../edition?id=wsrb_e007"><seg rendition="#wsrb-label">e007_groter-heren</seg></ref>
               und <ref target="../edition?id=wsrb_e010"><seg rendition="#wsrb-label">e010_wol-recht</seg></ref>).
               Durch einen Klick auf das Anker-Symbol vor jeder transkribierten Texteinheit, die Eingang in die Edition fand,
               erscheint in einem Pop-up, mit welchem Editionstext die ausgewählte Texteinheit verknüpft ist;
               mit dem dort genannten Zitierlink kann man auf jede einzelne Transkriptions-Texteinheit eindeutig verweisen.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_6_2">
            <head n="4">6.2 Edition</head>
            <div xml:id="a_intro_6_2_1">
              <head n="5">6.2.1 Editionsgrundlage: Leitdruck</head>
              <p>Die vorliegende Edition orientiert sich (in Anlehnung an das Leithandschriftenprinzip) stets an einem
                 Leitdruck. Als bevorzugter Leitdruck dient <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg>– auf diesem Druck
                 basieren die meisten der hier edierten Sprüche (nämlich
                 <ref target="../edition?id=wsrb_e001"><seg rendition="#wsrb-label">e001_gelyck-unde</seg></ref>
                 bis <ref target="../edition?id=wsrb_e726"><seg rendition="#wsrb-label">e726_ick-weth</seg></ref>).
                 Diese Entscheidung beruht zum einen darauf, dass <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg>
                 zu den mutmaßlich ältesten Überlieferungszeugen zählt;
                 zum anderen wurde der Druck dem (ebenfalls früh zu datierenden) <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>
                 vorgezogen, weil sich von ihm ein vollständiges Exemplar erhalten hat, während vom
                 <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg> nur ein Exemplar bekannt ist, dem das letzte Blatt fehlt
                 (vgl. <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;A.1.2).
                 Für <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg> als Leitdruck spricht darüber hinaus auch die Tatsache,
                 dass sich die mit ihm initiierte Vermarktungsstrategie der Spruchsammlungen als &#x201a;Werltspröke&#x2018;
                 als erfolgreicher erwies als die durch das <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg> repräsentierte
                 (vgl. <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;A.2.2).
                 Für alle Sprüche, die <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg> nicht enthält, sind theoretisch der Reihe nach
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg> bis <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg> und zuletzt
                 das <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg> als Leitdrucke in Betracht gezogen worden.
                 De facto bieten aber nur <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg>, <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg>
                 und <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg> Sprüche, die in <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg>
                 nicht bezeugt sind, sodass nur diese drei Drucke neben <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg> als Leitdrucke fungieren:
                 Über die 726 Sprüche auf Basis von <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg> hinaus ist für 20 Sprüche
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg> der Leitdruck 
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e727"><seg rendition="#wsrb-label">e727_wultu-bose</seg></ref>
                 bis <ref target="../edition?id=wsrb_e746"><seg rendition="#wsrb-label">e746_nicht-gedenck</seg></ref>),
                 für vier Sprüche <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e747"><seg rendition="#wsrb-label">e747_ick-weeth</seg></ref>
                 bis <ref target="../edition?id=wsrb_e750"><seg rendition="#wsrb-label">e750_fruchte-godt</seg></ref>
                 und für 99 Sprüche das <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>
                 (<ref target="../edition?id=wsrb_e751"><seg rendition="#wsrb-label">e751_wol-ys</seg></ref>
                  bis <ref target="../edition?id=wsrb_e849"><seg rendition="#wsrb-label">e849_semet-was</seg></ref>).
              </p>
            </div>
            <div xml:id="a_intro_6_2_2">
              <head n="5">6.2.2 Umgang mit dem Leitdruck</head>
              <p>Auf Basis der diplomatischen Transkription des jeweiligen Leitdrucks erfolgte die Textherstellung in
                 der Edition. Nur äußerst selten wird von der Textgestalt eines Leitdrucks abgewichen, der Eingriff
                 im edierten Text kursiv wiedergegeben und nach Bedarf im Apparat kommentiert.
                 Den Eingriffen liegt immer ein anderer <seg rendition="#wsrb-label">WS</seg>-
                 bzw. der <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>-Druck zugrunde.
              </p>
              <p>Bei der Textherstellung für die Edition wurden typographische Auszeichnungen, etwa durch Antiqua,
                 Initialen oder einen größeren Schriftgrad, außer Acht gelassen. Das Graphemsystem wurde hingegen
                 möglichst bewahrt, indem beispielsweise Diakritika abgebildet werden oder die Getrennt- und
                 Zusammenschreibung dem jeweiligen Leitdruck entspricht.
              </p>
              <p>Für die vorgenommenen Normalisierungen gelten folgende Grundsätze:</p>
              <list rend="bulleted">
                <item>Die Grapheme <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;v&#x232a;</hi> und <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;u&#x232a;</hi>
                      werden in der Weise angeglichen, dass <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;v&#x232a;</hi>
                      zur Kennzeichnung des Konsonanten steht und <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;u&#x232a;</hi> für den Vokal.
                </item>
                <item>Die Grapheme <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;j&#x232a;</hi> und <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;i&#x232a;</hi>
                      werden in der Weise angeglichen, dass <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;j&#x232a;</hi>
                      zur Kennzeichnung des Konsonanten steht und <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;i&#x232a;</hi> für den Vokal.
                      Mit <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;y&#x232a;</hi> wird wie mit <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;i&#x232a;</hi>
                      verfahren; im Zweifelsfall erfolgt eine Orientierung am &#x201e;Mittelniederdeutschen Handwörterbuch&#x201c;.<note place="foot" n="10">
                        <bibl corresp="#bibl_mnd-hwb"><ref>Mnd.&#x202f;Hwb.</ref></bibl></note>
                </item>
                <item>Graphische <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">r</hi>- und <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">s</hi>-Varianten
                      werden nicht unterschieden, sondern vereinheitlicht.
                </item>
                <item>Buchstaben in Ligaturen, etwa <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;ff&#x232a;</hi>, <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;c&#x232a;</hi>
                      in Verbindung mit <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;h&#x232a;</hi> bzw. <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;k&#x232a;</hi>,
                  <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;&#x17f;&#x232a;</hi> oder <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;t&#x232a;</hi> in Verbindung mit
                  <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;&#x292;&#x232a;</hi>, werden unverbunden wiedergegeben.
                </item>
                <item>Abkürzungen werden stillschweigend aufgelöst; ausgenommen hiervon sind
                      <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">D.</hi> (für <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">Doctor</hi>)
                      und <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">etc.</hi> (für <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">et cetera</hi>).
                      Die Abbreviatur für <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">unde</hi> wird ebenso aufgelöst,
                      wobei die unterschiedlichen Varianten normalisiert werden.
                </item>
                <item>Die Interpunktion wird zur Verdeutlichung der syntaktischen Bezüge den rezenten Regeln angeglichen.
                </item>
                <item>Die Groß- und Kleinschreibung der Drucke bleibt weitgehend erhalten, auch Nomina sacra
                     (z.&#x202f;B. mit Binnenmajuskeln) werden wie im Leitdruck dargestellt;
                     konsequent großgeschrieben werden jedoch Eigennamen, Versanfänge
                     und Satzanfänge (auch versintern nach einem Doppelpunkt).
                </item>
              </list>
            </div>
            <div xml:id="a_intro_6_2_3">
              <head n="5">6.2.3 Umgang mit Varianten</head>
              <p>Die Varianz innerhalb der Überlieferung im Wortlaut, im Umfang oder in der Graphie wird möglichst
                 sichtbar gemacht, und zwar durch zwei unterschiedliche Verfahren, die von der Art bzw. dem Ausmaß der Varianz
                 abhängig sind.
              </p>
              <p>(a) Handelt es sich um graphische Varianten, Umstellungen oder um den Austausch, die Ergänzung bzw.
                 Auslassung eines Lexems gegenüber dem jeweiligen Leitdruck – ohne grundsätzlichen Einfluss auf den Aussagegehalt
                 eines Spruchs –, stehen die Lesarten der anderen Drucke direkt beim jeweiligen Spruch: In der Web-Edition wird
                 der Text, an dem eine solche Varianz begegnet, orange angezeigt; in einem Pop-up finden sich die Variante(n)
                 sowie die diese bietenden Überlieferungsträger.
              </p>
              <p>Varianzen in der Graphie, seltener auch im Wortschatz und der Serialisierung, finden sich in den Drucken
                 sehr häufig. Um die Übersichtlichkeit nicht zu gefährden, musste für deren Aufnahme in die Edition eine Begrenzung
                 vorgenommen werden. Stets festgehalten wurden Umstellungen, Ersatz, Ergänzung oder Auslassung eines Lexems, ein
                 anderer Stammvokal (z.&#x202f;B. <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;muth&#x232a;</hi>
                 gegenüber <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;moth&#x232a;</hi>) und die Realisierung des Zischlauts
                 <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;sch&#x232a;</hi> gegenüber einem <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;s&#x232a;</hi>
                 im Leitdruck, während Apo- und Synkopen, Einfach- oder Doppelgrapheme, eine Varianz in der Groß- und Kleinschreibung
                 oder in der Getrennt- und Zusammenschreibung nicht durchgehend erfasst sind, es sei denn,
                 die Varianz könnte potentiell morphologisch relevant sein. Steht in einem der Drucke etwa
                 <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;gelu&#x364;ckes&#x232a;</hi> statt <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;glu&#x364;cks&#x232a;</hi>
                 oder <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;alse&#x232a;</hi> statt <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;als&#x232a;</hi>, ist dies nicht vermerkt.
                 Kommt aber z.&#x202f;B. statt der Pluralform <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;de vorsu&#x364;menisse&#x232a;</hi>
                 die potentiell als Singular zu bestimmende Form <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;de vor&#x17f;u&#x364;meni&#x17f;s&#x232a;</hi>
                 vor, gibt es dazu einen Eintrag. Dabei richten sich alle Schreibungen der Lesarten wie bei
                 <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;de vor&#x17f;u&#x364;meni&#x17f;s&#x232a;</hi> graphematisch immer
                 an den Transkriptionen aus, sie bieten also nicht die oben erwähnten Normalisierungen der Editionstexte
                 – bei den Lesarten wird somit die Graphie des jeweiligen Drucks angeführt, was im Fall von Umstellungen,
                 Ergänzungen oder Auslassungen gegenüber dem Leitdruck auch die in den anderen Überlieferungsträgern
                 potentiell vorkommenden Interpunktionszeichen einbezieht.
                 Im Spruch <ref target="../edition?id=wsrb_e702"><seg rendition="#wsrb-label">e702_idt-ys</seg></ref>,
                 V.&#x202f;37, weisen beispielsweise die Ausgaben <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg>,
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2083;</seg>, <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2085;</seg>
                 und <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg> bei <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">tzyringe heel</hi>
                 die gleiche Serialisierung wie der Leitdruck WS&#x2081; auf, wohingegen die Drucke
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2084;</seg>, <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2086;</seg>
                 und <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg> <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">heel</hi> vor
                 <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">tzyring</hi> setzen;
                 diese abweichende Wortstellung veranlasste einen Lesarten-Apparat:
                 In diesem Apparat wird aber nicht nur die abweichende Wortstellung in <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2084;</seg>,
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2086;</seg> und <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg> festgehalten,
                 sondern es werden alle graphischen Realisierungen gemäß der Transkriptionen angegeben, also einschließlich
                 einer nur in <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg> und <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2083;</seg>
                 gebrauchten Virgel (<hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">heel zyring</hi> <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2084;</seg>,
                 <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">tzyring / heel</hi> <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg>
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2083;</seg>, <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">heel tzyring</hi>
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2086;</seg> <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg>,
                 <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">tzyrynge heel</hi> <seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>).
                 Besteht die Varianz bei einem Lexem wie <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;HEren&#x232a;</hi> ausschließlich
                 in der Groß- und Kleinschreibung, kann diese nicht der Spruchedition entnommen werden; findet sich hingegen
                 in einem der Drucke das Lexem <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">Fo&#x364;rst</hi> anstelle von
                 <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">Her</hi>, so werden auch alle graphischen Varianten notiert
                 (hier z.&#x202f;B. <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;HEren&#x232a;</hi>, <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;HEREN&#x232a;</hi>,
                 <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;Heren&#x232a;</hi>, vgl.<seg rendition="#wsrb-label">e705_wol-hyr</seg>).
              </p>
              <p>(b) Das zweite Verfahren zur Sichtbarmachung von Varianz-Phänomenen innerhalb der Spruchsammlung ist die
                 Edition einer weiteren Spruch-Variante. Wenn nämlich eine Varianz Auswirkungen auf den Aussagehalt des
                 ganzen Spruches hat, die sich u.&#x202f;a. in einem abweichenden Thema, Äußerungsgestus und/oder einer
                 anderen Äußerungsintention niederschlagen können, wird die andere Spruch-Variante als selbständige Texteinheit
                 ediert. Solche Auswirkungen auf den Aussagegehalt wurden besonders bei Bearbeitungsphänomenen wie Amplifikation
                 oder Kürzung deutlich (etwa in der zweifach in <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg>/<seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2085;</seg>
                 aufgenommenen Variante von <ref target="../edition?id=wsrb_e115"><seg rendition="#wsrb-label">e115_junge-papen</seg></ref>
                 gegenüber der erweiterten Variante <ref target="../edition?id=wsrb_e729"><seg rendition="#wsrb-label">e729_junge-papen</seg></ref>
                 in den jüngeren Ausgaben <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg> bis <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2084;</seg>,
                 <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2086;</seg> und <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg>).
                 In diesen Fällen steht im textkritischen Apparat ein expliziter Hinweis auf
                 die eigens edierte Spruch-Variante, um den Vergleich der beiden Fassungen zu erleichtern.
              </p>
            </div>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_6_3">
            <head n="4">6.3 Beschreibung der TEI-Syntax</head>
            <div>
              <p>Projektergebnis und Datengrundlage für die Webseite sind XML-Dateien, die nach den aktuellen Guidelines
                 (P5) der Text Encoding Initiative (TEI)<note place="foot" n="11">
                   TEI P5 Guidelines, <ref target="https://tei-c.org/guidelines/p5/">https://tei-c.org/guidelines/p5/</ref></note>
                 codiert wurden. Dies gilt sowohl für die Transkriptionen der acht Überlieferungsträger als auch für die
                 849 edierten Sprüche. Aus der Gesamtmenge aller TEI-Elemente und -Attribute wurde eine den Projektbedürfnissen
                 entsprechende Teilmenge ausgewählt und in Form eines TEI-RelaxNG-Schemas kodifiziert.
                 Das Schema ist Bestandteil der <ref target="../daten_tei#datenpublikation">Datenpublikation</ref>.
              </p>
              <p>Codiert wurden die folgenden Phänomene:</p>
            </div>
            <div xml:id="a_intro_6_3_1">
              <head n="5">6.3.1 TEI-XML-Richtlinien zur Transkription</head>
              <p>Eine in TEI codierte Transkription besteht aus den drei Bereichen <code><![CDATA[<teiHeader>]]></code>,
                 <code><![CDATA[<facsimile>]]></code> und <code><![CDATA[<text>]]></code>.
              </p>
              <p>Im <code><![CDATA[<teiHeader>]]></code>-Element werden die wesentlichen bibliopgraphischen Angaben
                 des zugrunde liegenden Drucks und Exemplars beschrieben.
              </p>
              <p>Das Element <code><![CDATA[<facsimile>]]></code> enthält eine Liste von <code><![CDATA[<graphic>]]></code>-Elementen,
                 die neben einer eindeutigen ID (Attribut: <code>xml:id</code>) einen Link auf das Digitalisat der Seite als
                 IIIF-Image-API-URL<note place="foot" n="12">
                   IIIF Image API 3.0, <ref target="https://iiif.io/api/image/3.0/">https://iiif.io/api/image/3.0/</ref></note>
                 (Attribut: <code>url</code>) sowie dessen Größe (Attribute: <code>height</code> und <code>width</code>) enthalten.
                  Diese Informationen werden für die synoptische Darstellung von Text und Bild benötigt.
              </p>
              <p>Im <code><![CDATA[<text>]]></code>-Teil steht die eigentliche Transkription. Seitenumbrüche werden mit
                 dem Element <code><![CDATA[<pb>]]></code> dargestellt. Dessen <code>facs</code>-Attribut verweist auf
                 die Beschreibung des Digitalisates (Element: <code><![CDATA[<graphic>]]></code>) für die jeweilige Seite.
              </p>
              <p>Grundlage der Transkriptionen bilden die Verszeilen, die mit dem <code><![CDATA[<l>]]></code>-Element
                 ausgezeichnet wurden. Die Verszeilen werden mittels <code><![CDATA[<lg>]]></code>
                 zu Texteinheiten gruppiert. Die Gruppierung erfolgt hauptsächlich anhand typographischer Merkmale
                 (s.&#x202f;Abschnitt 6.1). Diese Texteinheiten werden über das <code>xml:id</code>-Attribut einheitlich
                 identifiziert und über das <code>corresp</code>-Attribut mit dem jeweils zugeordneten Spruch
                 in der Edition verknüpft.
              </p>
              <p>In der Regel stimmen die Texteinheiten mit den edierten Sprüchen überein. Gelegentlich kommt es vor,
                 dass eine Texteinheit mehrere Sprüche enthält, weil beispielsweise im Druck kein sichtbarer Hinweis
                 auf eine neue Texteinheit zu finden ist oder da durch den Vergleich
                 mit den anderen Transkriptionen eine Aufspaltung der Texteinheit in mehrere Sprüche sinnvoller erschien.
                 In diesen Fällen, wurden weitere <code><![CDATA[<lg>]]></code>-Elemente mit dem Attribut <code>type="part"</code>
                 eingefügt, z.&#x202f;B. hier:
                <code rend="block"><![CDATA[<lg xml:id="wsrb_tr8-rbl__te002" corresp="#wsrb_e003 #wsrb_e004">
  <lg xml:id="wsrb_tr8-rbl__te002_p01" type="part" corresp="#wsrb_e003">
    <l>Salich vnd vo&#x364;r&#x17f;ichtych ys de Man /</l>
    <l>De &#x17f;ick yn fro&#x364;mder varlicheit &#x17f;peyglen kan.</l>
  </lg>
  <lg xml:id="wsrb_tr8-rbl__te002_p02" type="part" corresp="#wsrb_e004">
    <l>Eyn ge&#x17f;chot dat men vo&#x364;rhen er&#x17f;icht /</l>
    <l>Dat &#x17f;chadet weinich effte gar nicht.</l>
   </lg>
</lg> ]]></code>
                 Dadurch soll eine möglichst exakte Zuordnung der edierten Sprüche zu den entsprechenden Zeilen
                 in den Trankskriptionen erreicht werden.
              </p>
              <p>Der Fokus der TEI-Modellierung liegt auf der Auszeichnung von Versen und Texteinheiten, deshalb wurde
                 auf eine exakte Nachbildung des Druckbildes verzichtet. Nur wesentliche typographische Merkmale
                 werden mit dem Element <code><![CDATA[<hi>]]></code> ausgezeichnet, dessen <code>rend</code>-Attribut
                 die folgenden Werte annehmen kann: <code>large</code> für einen größeren Schriftgrad, <code>initial</code>
                 für vergrößerte Anfangsbuchstaben, <code>red</code> für Rotdruck oder <code>antiqua</code>
                 für Antiquadruck. Fehler im Druckbild werden mit dem Element
                 <code><![CDATA[<sic>]]></code> und den folgenden <code>rend</code>-Attribut-Werten dargestellt:
                 <code>rotated_180</code> für umgedrehte Buchstaben und <code>mirrored_vertically</code>
                 für spiegelverkehrt gesetzte Buchstaben.
                 Marginalien werden mittels <code><![CDATA[<note type="printed" place="margin">]]></code> angegeben.
                 Für Bogensignaturen (<code>sig</code>), Kustoden (<code>catch</code>) und Seitenzahlen (<code>pageNum</code>) 
                 wird das <code><![CDATA[<fw>]]></code>-Element benutzt und dessen <code>type</code>-Attribut
                 mit dem entsprechenden Wert belegt.
                 Typograpische Zeilenumbrüche innerhalb eines Verses oder einer Zeile werden durch
                 <code><![CDATA[<lb>]]></code>-Elemente markiert.
              </p>
              <p>Vereinzelt findet man Textblöcke, die zweispaltig gesetzt wurden. Der Beginn eines mehrspaltigen Blocks wird mit
                <code><![CDATA[<cb type="start"]]></code> und das Ende mit <code><![CDATA[<cb type="end">]]></code> markiert.
                 Die Spaltenumbrüche werden mittels leerem <code><![CDATA[<cb>]]></code>-Element (ohne <code>type</code>-Attribut)
                 kenntlich gemacht.
              </p>
              <p>Außerdem werden wesentliche Merkmale der Titelei ausgezeichnet (Elemente: <code><![CDATA[<titlePage>]]></code>,
                 <code><![CDATA[<docTitle>]]></code>, <code><![CDATA[<titlePart>]]></code>, <code><![CDATA[<figure>]]></code>,
                 <code><![CDATA[<epigraph>]]></code>). Auf eine detailierte Beschreibung der Verwendung dieser Elemente wird
                 hier verzichtet und auf die umfangreiche TEI-Dokumentation<note place="foot" n="13">
                   TEI Guidelines, Kapitel 4.8 &#x201a;Title Pages&#x2018;,
                   <ref target="https://www.tei-c.org/release/doc/tei-p5-doc/en/html/DS.html#DSTITL">https://www.tei-c.org/release/doc/tei-p5-doc/en/html/DS.html#DSTITL</ref></note>
                 verwiesen.
              </p>
            </div>
            <div xml:id="a_intro_6_3_2">
              <head n="5">6.3.2 TEI-XML-Richtlinien zur Edition</head>
              <p>Alle 849 editierten Sprüche wurden in einer TEI-XML-Datei zusammengefasst. Für jeden einzelnen
                 Spruch wurde ein <code><![CDATA[<TEI>]]></code>-Element verwendet. Diese wurden durch ein umschließendes
                 Element <code><![CDATA[<TEI type="corpus">]]></code> gruppiert.
              </p>
              <p>Der TEI-Header für das Corpus enthält die bibliographischen Angaben und Beschreibungen für die
                 gesamte Edition (Elemente: <code><![CDATA[<fileDesc>]]></code> mit <code><![CDATA[<titleStmt>]]></code>, 
                <code><![CDATA[<publicationStmt>]]></code> und <code><![CDATA[<soureDesc>]]></code>;
                <code><![CDATA[<encodingDesc>]]></code> mit <code><![CDATA[<projectDesc>]]></code> und
                <code><![CDATA[<editiorialDecl>]]></code>).
              </p>
              <p>Im <code><![CDATA[<taxonomy>]]></code>-Element werden alle in den Sprüchen verwendeten Kategorien
                 aufgelistet. Jedes <code><![CDATA[<category>]]></code>-Element enthält ein <code>xml:id</code>-Attribut
                 zur eindeutigen Referenzierung. Im <code>n</code>-Attribut wird erfasst, wie viele der 849 Sprüche 
                 der jeweiligen Kategorie zugeordnet wurden.
                 Im Unterelement <code><![CDATA[<categDesc>]]></code> findet man den Bezeichner für die jeweilige Kategorie.
              </p>
              <p>Das <code><![CDATA[<TEI>]]></code>-Element für jeden einzelnen Spruch beginnt wieder
                 mit einem <code><![CDATA[<teiHeader>]]></code> für die Metadaten.
                 Im <code>xml:id</code>-Attribut steht der Identifier für den jeweiligen Spruch.
                 Das Element <code><![CDATA[<sourceDesc>]]></code> enthält im Unterelement
                 <code><![CDATA[<listBibl>]]></code> mehrere <code><![CDATA[<bibl>]]></code>-Elemente
                 mit Verweisen auf die Edition von Seelmann (<bibl corresp="#bibl_seelmann1885"><ref>Seelmann 1885</ref></bibl>) (<code>type="edition"</code>),
                 auf den Rostocker Druck des &#x201a;Reynke vosz de olde&#x2018; (<bibl corresp="#bibl_rv1539"><ref>RV 1539</ref></bibl>),
                 Schröders Ausgabe des Rostocker &#x201a;Narrenschiff&#x2018; (<bibl corresp="#bibl_schroeder1892"><ref>Schröder 1892</ref></bibl>),
                 auf das Minnereden-Handbuch von Klingner / Lieb (<bibl corresp="#bibl_klingner-lieb2013"><ref>Klingner / Lieb 2013</ref></bibl>) 
                 sowie Seelmanns Ausgabe der Vogelparlamente (<bibl corresp="#bibl_seelmann1888vogelparlamente"><ref>Seelmann 1888, Vogelparlamente</ref></bibl>) 
                 (<code>type="reference"</code>) oder auf das Register zur jüngeren Glosse des &#x201a;Reynke&#x2018; 
                 von Brandes (<bibl corresp="#bibl_brandes1891"><ref>Brandes 1891</ref></bibl>) (<code>type="parallel"</code>).
              </p>
              <p>Das Element <code><![CDATA[<listWit>]]></code> enthält in mehreren <code><![CDATA[<witness>]]></code>-Elementen
                 Verweise auf die zugehörigen Texteinheiten in den acht Transkriptionen (Attribut: <code>corresp</code>)
                 und das Kürzel der jeweiligen Transkription (Attribut: <code>n</code>).
              </p>
              <p>Im Element <code><![CDATA[<profileDesc>]]></code> wird unterhalb von
                <code><![CDATA[<textClass>]]></code> in den <code><![CDATA[<catref>]]></code>-Elementen
                 die Einordnung des Spruchs in die verschiedenen Kategorien gespeichert.
                 Dazu wird die Kategorie über ihre ID im Attribut <code>target</code>referenziert.
              </p>
              <p>Der <code><![CDATA[<text>]]></code>-Teil des editierten Spruchs enthält im
                <code><![CDATA[<body>]]></code> in zwei <code><![CDATA[<div>]]></code>-Elementen
                 den Text (<code>type="text"</code>) und die Übersetzung (<code>type="translation"</code>).
                 Diese geben zeilenweise die Verse wieder (Element: <code><![CDATA[<l>]]></code>) mit Nummerierung im
                <code>n</code>-Attribut.
              </p>
              <p>Abweichungen in den anderen Transkriptionen gegenüber der des Leitdrucks wurden als Apparat
                 (Element: <code><![CDATA[<app>]]></code>) ausgezeichnet. Dieser enthält den Editionstext im
                 <code><![CDATA[<lem>]]></code>-Element und die Varianten in mehreren
                 <code><![CDATA[<rdg>]]></code>-Elementen.
                 In deren Attribut <code>wit</code> wird über die ID auf eine oder mehrere
                 der im <code><![CDATA[<header>]]></code> als <code><![CDATA[<witness>]]></code>
                 aufgezählten Texteinheiten verwiesen.
                 Typographische Besonderheiten wie umgedrehte Buchstaben (<code>rotated_180</code>) werden als
                 <code><![CDATA[<hi>]]></code>- Elemente mit <code>rend</code>-Attribut ausgezeichnet.
                 In den wenigen Fällen, in denen der Editionstext vom jeweiligen Leitdruck abweicht (Emendationen), 
                 steht der Editionstext innerhalb von <code><![CDATA[<lem>]]></code> in einem zusätzlichen
                 <code><![CDATA[<corr>]]></code>-Element.
                 Weitere editorische Hinweise werden als <code><![CDATA[<note type="textcrit">]]></code> gespeichert. 
                 Ein beispielhafter einfacher Apparateintrag hat somit folgende Form:
                 <code rend="block"><![CDATA[<l n="17">Wol enger edder wyder
  <app>
    <lem>ghat</lem>
    <rdg wit="#wsrb_e141__wit02 #wsrb_e141__wit03 wsrb_e141__wit06">gheit</rdg>
    <rdg wit="#wsrb_e141__wit04">geyth</rdg>
    <rdg wit="#wsrb_e141__wit07">geith</rdg>
 </app>,
</l>]]></code>
              </p>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__benutzung" n="7. Benutzung">
        <div xml:id="a_intro_7">
          <head n="3">7. Hinweise zur Benutzung</head>
          <div>
            <p>Die WSRB-Webseite bietet eine Edition der 849 mittelniederdeutschen Sprüche, die die
               &#x201a;Künstliken Werltspröke&#x2018; (<seg rendition="#wsrb-label">WS</seg>) und das
               &#x201a;Schöne rimbökelin&#x2018; (<seg rendition="#wsrb-label">RB</seg>) überliefern.
               Zudem finden Sie über die Navigationsleiste am oberen Bildschirmrand:
            </p>
            <list rend="bulleted">
              <item>die vorliegende kurze Einführung,</item>
              <item>die Transkription der acht Drucke, synoptisch präsentiert mit dem Digitalisat,</item>
              <item>die TEI-Daten und</item>
              <item>einen Link auf die parallel zur Webausgabe, unter einer Open-Access-Lizenz
                    publizierte Buchausgabe im Schwabe-Verlag.</item>
            </list>
            <p>Die Webausgabe ermöglicht des Weiteren eine Verknüpfung zwischen Editions- und Transkriptionstext.
               Wie Sie die Verknüpfungen und die zahlreichen Such- und Filteroptionen nutzen können,
               wird im Folgenden kurz beschrieben.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_7_1">
            <head n="4">7.1 Edition</head>
            <div xml:id="a_intro_7_1_1">
              <head n="5">7.1.1 Identifier</head>
              <p>Jeder edierte Spruch ist eindeutig identifizierbar durch einen Identifier, der in der Web-Edition
                 bei jedem Spruch oben links in blauer Farbe erscheint
                 (z.&#x202f;B. <ref target="../edition?id=wsrb_e001"><seg rendition="#wsrb-label">e001_gelyck-unde</seg></ref>).
                 Dieser Identifier verweist auf die <ref target="daten_tei">TEI-Datengrundlage</ref>, die sowohl der
                 Webpräsentation als auch der <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>des WSRB-Corpus zugrunde liegt.
                 Ein Identifier beginn mit dem Projektkürzel <code>wsrb</code> und dem Präfix <code>e</code>.
                 Weiterhin besteht er immer aus einer einmalig vergebenen dreistelligen
                 Nummer (001 bis 849) sowie aus den ersten beiden Wörtern des jeweiligen Incipits.
                 So referiert z.&#x202f;B. <ref target="../edition?id=wsrb_e022"><seg rendition="#wsrb-label">e022_du-schalt</seg></ref>
                 auf den 22. Spruch in der Datengrundlage, welcher mit den Worten &#x201e;Du schalt&#x201c; beginnt.
                 Die Nummerierung als Teil des Identifiers erlaubt daher auch bei mehreren Sprüchen
                 im Corpus, die mit denselben Wörtern anfangen, stets eine eindeutige Zuordnung.
              </p>
              <p>Mit dem Identifier wird einerseits die Identifikation eines Spruchs in der Buchausgabe und andererseits
                 die Verknüpfung zwischen Edition und Transkription auf der Webseite sichergestellt. In der Buchausgabe,
                 die anders als die Webpräsentation die Sprüche thematisch anordnet, erscheint der Identifier stets als Überschrift
                 eines Spruchs. Um in der Buchausgabe einen Spruch ausgehend vom Identifier schnell aufzufinden,
                 kann man einer Konkordanztabelle im Anhang des Buchs die Zuordnung des Identifiers zu einem Spruch in der dort
                 präsentierten Reihenfolge entnehmen (<ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>).
              </p>
              <p>Durch den einmalig vergebenen Identifier ist jeder edierte Spruch mit allen Texteinheiten
                 in den Transkriptionen der acht Überlieferungsträger verknüpft, die die Editionsgrundlage für diesen
                 Spruch darstellen. Wenn man bei einem edierten Spruch unten rechts (&#x201e;Transkribierte Sprüche&#x201c;) auf eine der Siglen klickt,
                 gelangt man auf die entsprechende Seite in der Transkription dieses Druckes.
                 Umgekehrt kann man in den Transkriptionen verfahren: Vor jeder Transkriptions-Einheit, die Eingang
                 in die Edition fand, erscheint durch einen Klick auf das Anker-Symbol ein Pop-up, in dem zuerst
                 der Identifier in eingekürzter Form steht (z.&#x202f;B. <hi rendition="#wsrb-italic">e001</hi>
                 für <ref target="../edition?id=wsrb_e001"><seg rendition="#wsrb-label">e001_gelyck-unde</seg></ref>,
                 den ersten Spruch in der Datengrundlage), über den der edierte Spruch verlinkt ist.
              </p>
            </div>
            <div xml:id="a_intro_7_1_2">
              <head n="5">7.1.2 Ansicht</head>
              <p>Die 849 Sprüche erscheinen in der Webausgabe in der Reihenfolge der Datengrundlage.
                 Bei den ersten 726 Sprüchen (<ref target="../edition?id=wsrb_e001"><seg rendition="#wsrb-label">e001_gelyck-unde</seg></ref>
                 bis <ref target="../edition?id=wsrb_e726"><seg rendition="#wsrb-label">e726_ick-weth</seg></ref>) entspricht
                 diese Reihenfolge also der des dafür verwendeten Leitdrucks <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2081;</seg>
                 (s.&#x202f;o. <ref target="intro__richtlinien#a_intro_6_2_1">6.2.1 Editionsgrundlage: Leitdruck</ref>).
              </p>
              <p>Im Zentrum steht der mittelniederdeutsche Editionstext und rechts daneben die möglichst zeilenentsprechende
                 Übersetzung in gegenwartssprachlicher Prosa (zur Übersetzung vgl. <ref target="buchausgabe">Buchausgabe</ref>, Kap.&#x202f;B.3).
                 Eröffnet wird ein editierter Spruch mit dem Identifier oben links, neben dem die Kategorien Äußerungsgestus,
                 Äußerungsintention und Thema festgehalten sind, die für jeden Spruch erfasst wurden und als Filter dienen
                 (s.&#x202f;o. <ref target="intro__kategorisierung">3. Kategorisierung der Sprüche</ref>).
                 Neben den Kategorien wird am oberen rechten Rand ein Buch-Symbol angezeigt:
                 Durch einen Klick auf das Buch-Symbol öffnet sich ein Pop-up, in dem zur weiteren Orientierung und
                 Erschließung nach Möglichkeit für alle Sprüche auf die Edition von Seelmann
                 (<bibl corresp="#bibl_seelmann1885"><ref>Seelmann 1885</ref></bibl>), auf das Register zur jüngeren
                 Glosse des &#x201a;Reynke&#x2018; von Brandes (<bibl corresp="#bibl_brandes1891"><ref>Brandes 1891</ref></bibl>)
                 sowie ggf. auf weitere Überlieferungskontexte verwiesen wird.<note place="foot" n="14">
                   Bezüglich der weiteren Überlieferungskontexte wurde auf Basis der nachweisbaren Vorlagen
                   bzw. Parallelüberlieferungen eine Auswahl getroffen; systematische Hinweise erfolgen auf:
                   <list rend="bulleted">
                     <item>den Rostocker Druck des &#x201a;Reynke vosz de olde&#x2018; (<bibl corresp="#bibl_rv1539"><ref>RV 1539</ref></bibl>)
                            bzw. die darin abgedruckten Marginal- und Kapitelglossen,</item>
                     <item>Schröders Ausgabe des Rostocker &#x201a;Narrenschiff&#x2018;-Drucks von 1519
                           (<bibl corresp="#bibl_schroeder1892"><ref>Schröder 1892</ref></bibl>),</item>
                     <item>das Handbuch Minnereden von Klingner und Lieb
                           (<bibl corresp="#bibl_klingner-lieb2013"><ref>Klingner / Lieb 2013</ref></bibl>) sowie</item>
                     <item>Seelmanns Ausgabe der Vogelparlamente
                           (<bibl corresp="#bibl_seelmann1888vogelparlamente"><ref>Seelmann 1888, Vogelparlamente</ref></bibl>).</item>
                   </list>
                 </note>
                 Bei der Übersetzung finden sich (unter &#x201e;Transkribierte Sprüche&#x201c;)
                 die diesen Spruch überliefernden Drucke, wobei die erste Angabe immer den jeweiligen Leitdruck bezeichnet
                 (z.&#x202f;B. <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2082;</seg>
                 bei <ref target="../edition?id=wsrb_e727"><seg rendition="#wsrb-label">e727_wultu-bose</seg></ref>).
                 Durch den Button &#x201e;ein-/ausblenden&#x201c; am rechten Rand kann man sich alle
                 Texteinheiten in den Transkriptionen vergleichend anzeigen lassen.
                 Jeder Spruch endet mit einem eindeutigen Zitierlink zu diesem Editionstext sowie mit
                 einem Dokumenten-Symbol: Über das Dokumenten-Symbol gelangt man zur Seite mit den zugehörigen TEI-Daten
                 (vgl.&#x202f;<ref target="intro__benutzung#a_intro_7_3">7.3 Daten / TEI</ref>).
              </p>
              <p>An orange hervorgehobenen Stellen im Editionstext kommen Varianten in den anderen Drucken vor, also Umstellungen,
                 Ersatz, Ergänzung oder Auslassung eines Lexems, ein anderer Stammvokal und die Realisierung eines sog.
                 Zischlauts <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;sch&#x232a;</hi> gegenüber einem <hi rendition="#wsrb-font">&#x2329;s&#x232a;</hi>
                 im Leitdruck (s.&#x202f;o. <ref target="intro__richtlinien#a_intro_6_2_3">6.2.3 Umgang mit Varianten</ref>).
                 Die abweichenden Lesarten erscheinen in einem Pop-up, wenn man auf den orange hervorgehobenen Text klickt:
                 Hinter der transkribierten Text-Variante steht der bzw. die entsprechende(n) Überlieferungsträger,
                 wobei jede Lesarten-Angabe mit der Texteinheit in der Transkription verlinkt ist.
              </p>
              <p>Gelegentlich gibt es links unter einem Editionstext einen textkritischen Apparat. Dieser enthält
                 Anmerkungen, die meist auf eine eigens edierte Spruch-Variante innerhalb der Sammlung hinweisen,
                 und notiert Paratexte wie die Überschriften, welche den Sprüchen gelegentlich beigeordnet sind.
                 Zudem werden hier die sehr seltenen Eingriffe in die Textgestalt eines Leitdrucks bei Bedarf kommentiert
                 (s.&#x202f;o. <ref target="intro__richtlinien#a_intro_6_2_2">6.2.2 Umgang mit dem Leitdruck</ref>).
              </p>
            </div>
            <div xml:id="a_intro_7_1_3">
              <div>
                <head n="5">7.1.3 Suche und Filter</head>
                <p>In der Edition stehen Ihnen links am Rand verschiedene Such- und Filteroptionen zur Verfügung,
                   über die man das Corpus der 849 edierten Sprüche auswerten kann. Die Suche und die Filter
                   lassen sich frei miteinander kombinieren. Alle Sprüche, die zur Sucheingabe bzw. Filterung passen,
                   werden in der Reihenfolge der Datengrundlage angezeigt.
                   Über das Papierkorb-Symbol (neben "Filter") kann man alle Such- und Filtereingaben zugleich wieder entfernen.
                   Für das Öffnen eines bestimmten Editionstextes können Sie auch direkt die Kurzform des Identifiers
                   (&#x201e;e001&#x201c; bis &#x201e;e849&#x201c;) in das Suchfeld eingeben.
                </p>
              </div>
              <div xml:id="a_intro_7_1_3_1">
                <head n="6">7.1.3.1 Suche</head>
                <p>Die Suche kann man im Text der edierten mittelniederdeutschen Sprüche, in der Übersetzung oder in den
                   Apparaten durchführen. Beim &#x201e;Text&#x201c;-Feld ist die Suche auf die normalisierten Editionstexte
                   beschränkt (vgl. <ref target="intro__richtlinien#a_intro_6_2_2">6.2.2 Umgang mit dem Leitdruck</ref>).
                   Wenn man hingegen nach einer nicht normalisierten Lesart suchen möchte, die in Auswahl in die Lesarten-Apparate (Pop-up)
                   aufgenommen worden sind (vgl. <ref target="intro__richtlinien#a_intro_6_2_3">6.2.3 Umgang mit Varianten</ref>),
                   lässt sich diese über das Feld &#x201e;Apparate&#x201c; finden; Letzteres erlaubt auch die Suche in den textkritischen Anmerkungen.
                </p>
                <p>Über das Tastatur-Symbol lassen sich die im mittelniederdeutschen Spruchcorpus vorkommenden Sonderzeichen einfügen, etwa Grapheme mit
                   Superskripta oder Ligaturen. Die Suchfunktion ist aber weitestgehend abweichungstolerant eingerichtet,
                   d.&#x202f;h. anstelle der dort auswählbaren Sonderzeichen kann man auch die Standardtastatur nutzen:
                   Für die Ligaturen <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">æ</hi> und <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">&#x153;</hi>
                   können Sie &#x201e;ae&#x201c; und &#x201e;oe&#x201c; eingeben, für die Superscripta auch das Superscriptum
                   hinter dem entsprechenden Vokal (z.&#x202f;B. für <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">o&#x364;</hi> auch &#x201e;oe&#x201c;)
                   und für ein <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">&#x17f;</hi> auch ein rundes &#x201e;s&#x201c;.
                </p>
                <p>Ebenso ist die Suchfunktion bezüglich der Groß- und
                   Kleinschreibung abweichungstolerant; sie ignoriert aber nicht die Getrennt- und Zusammenschreibung.
                   Sie finden also beispielsweise Sprüche, in denen <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">Narren kappe</hi>
                   vorkommt, wenn Sie &#x201e;Narren kappe&#x201c;, &#x201e;Narren Kappe&#x201c; oder &#x201e;narren kappe&#x201c;
                   suchen; geben Sie hingegen &#x201e;narrenkappe&#x201c; oder &#x201e;Narrenkappe&#x201c; ein, erhalten Sie
                   keine Treffer mit Getrenntschreibung. In solchen Fällen empfiehlt sich (neben der Suche über das Feld
                   &#x201e;Übersetzung&#x201c;) besonders die Eingabe eines Platzhalters:
                </p>
                <p>An jeder Stelle in einem Suchausdruck lässt sich der Platzhalter &#x201e;*&#x201c; für beliebig viele
                   Zeichen und &#x201e;?&#x201c; für genau ein Zeichen verwenden. Noch unschärfere Suchergebnisse erhalten
                   Sie mit dem Gebrauch von &#x201e;~&#x201c;, gefolgt von einer Zahl, die angibt, um wie viele Grapheme
                   von der Eingabe die Ergebnisse divergieren dürfen: &#x201e;torn~1&#x201c;
                   findet dementsprechend Sprüche mit den Wörtern <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">torn</hi>,
                   <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">torne</hi>, <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">torns</hi>,
                   <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">thorn</hi>, <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">dorn</hi>,
                   <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">korn</hi>, <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">horn</hi>.<lb/>
                   Ein Spatium im Sucheingabefeld verknüpft die beiden umgebenden Ausdrücke mit einem UND auf der Ebene
                   der gesamten Spruchtexte so ergibt die Suche &#x201e;torn saken&#x201c; genau ein Ergebnis,
                   nämlich <ref target="../edition?id=wsrb_e786"><seg rendition="#wsrb-label">e786_sote-rede</seg></ref>,
                   in dem <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">Torn</hi> in V.&#x202f;1 und <hi rendition="#wsrb-italic #wsrb-font">saken</hi>
                   in V.&#x202f;12 stehen). Um mehrere aufeinander folgende Wörter zu finden, müssen diese in
                   doppelte Anführungszeichen eingeschlossen sein.
                   Für den Ausschluss eines Suchterms in einem Text muss jenem dagegen ein &#x201e;-&#x201c; vorangestellt werden.
                </p>
              </div>
              <div xml:id="a_intro_7_1_3_2">
                <head n="6">7.1.3.2 Filter</head>
                <p>Unter dem Suchfeld finden sich mehrere Filteroptionen, die Sie frei miteinander (und mit der Suche)
                   kombinieren können. Dahinter erscheint jeweils die Anzahl der edierten Sprüche, auf die die
                   Eingrenzung zutrifft. Als Filter stehen die drei bei jedem edierten Spruch oben rechts festgehaltenen
                   Kategorien Äußerungsgestus, Äußerungsintention und Thema zur Verfügung. Die Auswahl eines Themas
                   erlaubt zudem die Anzeige der edierten Sprüche in der Reihenfolge, wie sie in der Buchausgabe
                   zu diesem Thema begegnet.
                   Des Weiteren lassen sich die edierten Sprüche nach der Anzahl ihrer Verse und nach den Transkriptionen
                   der Drucke filtern, in denen dieser Spruch vorkommt. So kann man sich z.&#x202f;B. nur alle Sprüche mit einem
                   Umfang von zehn Versen anzeigen lassen oder nur solche Sprüche, die <seg rendition="#wsrb-label">WS&#x2087;</seg> überliefert.
                   Wenn man beim Transkriptions-Filter mehrere Transkriptionen auswählt, ergibt sich eine Eingrenzung auf Sprüche,
                   für die sich Editionsgrundlagen in allen diesen Trankriptionen finden lassen.
                </p>
              </div>
            </div>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_7_2">
            <head n="4">7.2 Transkription</head>
            <p>Im Menüpunkt &#x201e;Transkriptionen&#x201c; werden die Transkriptionen aller acht Überlieferungsträger
               bereitgestellt. Synoptisch erscheint die entsprechende Seite in der digitalen Reproduktion des
               jeweiligen Drucks. Über jeder Seite gibt es eine Navigationsleiste mit Pfeilen zum digitalen Blättern,
               einem Button zum Öffnen des Digitalisats und einem Dokumenten-Symbol, über das Sie zu den TEI-Daten gelangen.
               Durchsuchen können Sie die Transkriptionen mit den üblichen Browser-Suchfunktionen.
            </p>
            <p>Vor jeder Texteinheit in den Transkriptionen, die Eingang in die Edition fand, wird Ihnen ein
               Anker-Symbol angezeigt. Durch Klick auf das Anker-Symbol öffnet sich ein Pop-up, das drei
               Informationen enthält: Zuerst wird die verknüpfte Editionseinheit (durch den eingekürzten Identifier)
               angegeben, dann ist ein Link zu den TEI-Daten eingebunden und zuletzt wird ein Zitierlink für die
               ausgewählte Transkriptions-Texteinheit genannt.
            </p>
            <p/>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_7_3">
            <head n="4">7.3 Daten / TEI</head>
            <p>Über den Menüpunkt &#x201e;Daten / TEI&#x201c; am oberen Bildschirmrand haben Sie die Möglichkeit
               zur Ansicht und/oder zum Download der Datengrundlage. Sie können hier sowohl eine Gesamtauswahl
               aller Daten wählen als auch bestimmte Teile der Datengrundlage
               (die Editionsdatei, eine der acht Transkriptionsdateien oder die Dokumentation).
            </p>
            <p/>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_7_4">
            <head n="4">7.4 Buchausgabe</head>
            <p>Parallel zur Web-Ausgabe ist eine Buchausgabe in der Reihe &#x201e;Mittelniederdeutsche Bibliothek&#x201c;
               (herausgegeben von Andreas Bieberstedt, Jörn Bockmann, Franz-Josef Holznagel und Ingrid Schröder)
               im Schwabe-Verlag erschienen:
            </p>
            <ab rendition="#card">
              <ab rendition="#card-body #mb-0">
                Franz-Josef Holznagel, Annika Bostelmann, Doreen Brandt, Hellmut Braun und Anne Gessing (Hg.)<lb/>
                <seg rendition="#fw-bold #wsrb-font"><hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und
                     <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi>.</seg><lb/>
                <seg>Mittelniederdeutsche Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts.</seg><lb/>
                     Berlin 2025 (Mittelniederdeutsche Bibliothek 1).<lb/><lb/>
                <seg>ISBN <ref target="https://schwabe.ch/kuenstlike-werltsproeke-und-eyn-schoen-rimboekelin-978-3-7574-0011-8">978-3-7574-0011-8</ref> (Druck)</seg><lb/>
                <seg>DOI <ref target="https://doi.org/10.31267/978-3-7574-0148-1">10.31267/978-3-7574-0148-1</ref> (E-Book)</seg>
              </ab>
            </ab>
            <p>Als E-Book lässt sich diese kostenfrei auf der Verlagsseite herunterladen. Die Buchausgabe hat
               dieselbe Datengrundlage wie die Web-Edition, sie bietet aber eine thematische Reihung der edierten
               Sprüche und insbesondere eine deutlich ausführlichere Einleitung zur überlieferungs-,
               literatur- und forschungsgeschichtlichen Verortung.
            </p>
            <p />
          </div>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__technik" n="8. Technische Umsetzung">
        <div xml:id="a_intro_8">
          <head n="3">8. Technische Umsetzung</head>
          <p>Bei der Implementierung der Webanwendung für die WSRB-Edition kamen verschiedene Technologien zum Einsatz,
             die in diesem Abschnitt kurz vorgestellt werden.</p>
          <div xml:id="a_intro_8_1">
            <head n="4">8.1 Daten in TEI-XML</head>
            <p>Die Edition, die Transkriptionen und die Dokumentation wurden im Format
               <hi rendition="#fst-italic">TEI-XML</hi><note place="foot" n="1">
                 Text Encoding Initiative, <ref target="https://tei-c.org/">https://tei-c.org/</ref></note>
               codiert. Eine Beschreibung der verwendeten TEI-Elemente findet sich im Abschnitt
              <ref target="intro__richtlinien#a_intro_6_3">6.3 Beschreibung der TEI-Syntax</ref> der Editionsrichtlinien.
            </p>
            <p rendition="#text-warning">Verschiedene mittels TEI-ROMA erstellte RelaxNG-Schemata stellen sicher,
               dass in allen Dateien (Edition, Transkriptionen und Dokumentation) valides XML gespeichert ist.
               Die Schemata sind Bestandteil der <ref target="../daten_tei#datenpublikation">Datenpublikation</ref>.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_8_2">
            <head n="4">8.2 Software-Bibliotheken und -Frameworks</head>
            <p>Für die Implementierung der Webanwendung wurden folgende Software-Bibliotheken und Tools eingesetzt:</p>
            <list rend="bulleted">
              <item><ref target="https://openjdk.org/projects/jdk/17/">Java 17</ref> als Programmiersprache,</item>
              <item><ref target="https://spring.io/projects/spring-boot">Spring Boot 3.5</ref> als Webframework,</item>
              <item><ref target="https://www.thymeleaf.org/">Thymeleaf 3.1</ref> als HTML-Template-Engine,</item>
              <item><ref target="https://www.saxonica.com/documentation12">Saxon 12</ref> für die XSLT3-Verarbeitung,</item>
              <item><ref target="https://docs.oracle.com/javase/tutorial/jaxp/stax">Java Streaming-API for XML (StAX)</ref> für weitere XML-Verarbeitungsschritte,</item>
              <item><ref target="https://solr.apache.org/">Apache Solr 9.10</ref> für die Suche,</item>
              <item><ref target="https://getbootstrap.com/">Bootstrap 5.3</ref> als CSS-Toolkit für das Weblayout und</item>
              <item><ref target="https://prismjs.com/">PrismJS 1.3.0</ref> als CSS-Toolkit für Darstellung von XML-Code.</item>
            </list>
            <p>Auf einige der in dieser Liste genannten, Tools und Bibliotheken wird in den folgenden Abschnitten noch
               einmal im Detail eingegangen.</p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_8_3">
            <head n="4">8.3 XSLT-Transformation für die Webdarstellung</head>
            <p>Die HTML-Darstellung der Texte wird durch <hi rendition="#fst-italic">XSLT-Stylesheets</hi><note place="foot" n="2">
                 XSL Transformations (XSLT) Version 3.0, <ref target="https://www.w3.org/TR/xslt-30/">https://www.w3.org/TR/xslt-30/</ref></note>
               definiert. Sie übersetzen die TEI-XML-Daten in HTML-Code für die Anzeige auf der Webseite.
               Für die Transformation wurde die Java-Bibliothek <hi rendition="#fst-italic">Saxon&#xA0;12</hi> verwendet,
               die den Standard XSLT&#xA0;3.0 unterstützt.
               Die XSLT-Dateien sind Bestandteil der <ref target="../daten_tei#datenpublikation">Datenpublikation</ref>.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_8_4">
            <head n="4">8.4 Suche und Filter</head>
            <p>Die Such- und Filterfunktionen werden mit der Suchmaschine <hi rendition="#fst-italic">Apache Solr</hi> realisiert.
               Sie läuft als separat installierte, interne Webanwendung im Hintergrund.
            </p>
            <p>Dazu wurden zunächst in einem Solr-Schema die benötigten Felder definiert. Die Editionstexte, die Apparate und
               die Übersetzungen wurden verschiedenen Feldern zugeordnet, um gezielt nach Wörtern in diesen Bereichen
               der Edition suchen zu können. Innerhalb dieser Felder wurden Normalisierungen durchgeführt, um beispielsweise
               die Abweichungstoleranz gegenüber der Groß- und Kleinschreibung herzustellen oder Sonderzeichen zu ersetzen.
               Die unterschiedlichen Kategorien der Sprüche wurden gemeinsam in ein Feld indiziert.
            </p>
            <p>Für jeden Spruch der Edition wird per XSLT ein Solr-Input-Dokument, bestehend aus den zuvor beschriebenen Feldern,
               erzeugt. Bei jedem Neustart der Webanwendung wird eine komplette Neuindizierung durchgeführt.
               Dabei werden die bestehenden Informationen auf dem Solr-Server komplett gelöscht und sämtliche Input-Dokumente
               erneut übertragen. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und so wird sichergestellt, dass der Inhalt
               des Solr-Indexes immer mit dem aktuellen Stand der Daten übereinstimmt.
            </p>
            <p>Für Suchanfragen stehen die bekannten Operatoren zur Verfügung. Sie sind im Abschnitt
               <ref target="intro__benutzung#a_intro_7_1_3">Benutzung: 7.1.3 Suche und Filter</ref> dieser Einführung beschrieben.
            </p>
            <p>Das Suchergebnis wird über die Funktionalität <hi rendition="#fst-italic">Facetten</hi> analysiert. Darüber wird
               für jede Kategorie gezählt, wieviele Sprüche in der aktuellen Trefferliste enthalten sind.
               Zusätzlich wird für einen Suchausdruck das unmittelbare Textumfeld (Kontext) ermittelt und angezeigt.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_8_5">
            <head n="4">8.5 Weblayout</head>
            <p>Grundlage für das Weblayout ist das CSS-Framework <hi rendition="#fst-italic">Bootstrap</hi>.
               Mit vorgefertigten Komponenten wie Buttons, Navigationsleisten, Pop-up-Dialogen und Formularen
               lässt sich unkompliziert ein professionelles Layout erstellen.
               Bootstrap unterstützt die Erstellung von Responsiven Designs. Sein Grid-System sorgt automatisch dafür,
               dass Webseiten auf allen Geräten gut aussehen – vom Smartphone bis zum Büromonitor.
               Das Bootstrap-Standard-Layout wurde an das Corporate Design für Webseiten der Universität Rostock angepasst.
            </p>
            <p>Als Schriftart für die Edition und die Transkriptionen wurde
               <hi rendition="#fst-italic">Libertinus Serif</hi><note place="foot" n="3">
                 Libertinus Schriften-Familie, <ref target="https://github.com/googlefonts/libertinus">https://github.com/googlefonts/libertinus</ref></note>
               verwendet.
               Libertinus ist eine Schriftenfamilie mit Serif-, Sans-Serif- und Monospace-Varianten. Sie bietet
               umfangreiche Unicode-Unterstützung – einschließlich mathematischer Symbole, griechischer und kyrillischer Zeichen
               sowie Zeichen aus historischen Drucken, die für die vorliegende WSRB-Edition essentiell sind.
               Damit ist sie besonders für wissenschaftliche Publikationen, technische Dokumentationen und digitale Editionen geeignet.
               Die Open-Source-Schrift wird kontinuierlich weiterentwickelt und zeichnet sich durch eine präzise Typografie aus.
            </p>
            <p>Für die Begleittexte wurden die Schriftart <hi rendition="#fst-italic">Open Sans</hi><note place="foot" n="4">
                 Open Sans Schriften-Familie, <ref target="https://github.com/googlefonts/opensans">https://github.com/googlefonts/opensans</ref></note>
               benutzt. Dabei handelt es sich um die Standardschriftart aus dem Corporate Design der Universität Rostock.
            </p>
            <p>Zur Syntax-Hervorhebung bei der Anzeige von XML-Code wurde die JavaScript-Bibliothek <hi rendition="#fst-italic">PrismJS</hi> eingesetzt.
               Die leichtgewichtige Bibliothek ermöglicht eine einfache Formatierung von XML und anderen SourceCode-Dateien.
               Sie lässt sich durch Plugins erweitern, die beispielsweise Zeilennummern ergänzen oder Sprungmarken auf Zeilen setzen.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_8_6">
            <head n="4">8.6 Dokumentation</head>
            <p>Im Rahmen des Projektes wurde entschieden, den TEI-Standard auch für die Speicherung der begleitenden
               Texte auf der Webseite (Startseite und Einführung) zu nutzen.
               Vorteile dieser Lösung sind, dass die Bearbeitung mit den aus der editorischen Arbeit bekannten Werkzeugen
               möglich ist, die notwendigen Software-Bibliotheken für die Verarbeitung (XSLT) in der Webanwendung bereits
               zur Verfügung stehen und die Texte so letztendlich in einem verbreiteten, standardisierten und archivierbaren Format vorliegen.
            </p>
            <p>Für die Präsentation wurde ein XSLT-Stylesheet erstellt, welches die Ausgangstexte im TEI-Format
               in HTML umwandelt. Zuvor wurde eine Teilmenge von TEI-Elementen und -Attributen festgelegt,
               die für die Codierung dieser Texte verwendet werden können.
            </p>
            <div xml:id="a_intro_8_6_1">
              <head n="5">Verwendete TEI-XML-Elemente</head>
              <p>Für jede Webseite in der Webanwendung wurde in der TEI-XML-Datei ein Abschnitt als <code><![CDATA[<div>]]></code>-Element
                 mit dem Attribut <code>type="webseite"</code> definiert. In dessen <code>xml:id</code>-Attribut wird ein Identifikator
                 angegeben, über den in der Webanwendung der Inhalt an der jeweiligen Stelle eingebettet werden kann.
                 Im <code>n</code>-Attribut wird eine Kurzbezeichnung hinterlegt, die zur Anzeige in einem Register
                 oder Inhaltsverzeichnis verwendet werden kann:
              </p>
              <list rend="bulleted">
                <item><code><![CDATA[<tei:div type="webseite" xml:id="intro__faktur" n="2. Faktur der Spruchsammlungen">]]></code></item>
              </list>
              <p>Für die Gliederung des Textes in Unterabschnitte wurden folgende TEI-Elemente und ihre Entsprechungen in HTML ausgewählt:</p>
              <list rend="bulleted">
                <item><code><![CDATA[<tei:div>]]></code><seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<div>]]></code>
                       für Kapitel und größere Abschnitte,</item>
                <item><code><![CDATA[<tei:ab>]]></code><seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<div>]]></code>
                       für kleine Bereiche und</item>
                <item><code><![CDATA[<tei:p>]]></code><seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<p>]]></code>
                       für Absätze.</item>
              </list>

              <p>Diese TEI-Blockelemente können ein <code>xml:id</code>-Attribut enthalten, welches als
                 <code>id</code>-Attribut am HTML-Element umgesetzt wird. Dadurch entstehen Sprungmarken
                 (<hi rendition="#fst-italic">anchor</hi>) für gezielte Verlinkungen innerhalb der Webseite.
              </p>
              <list rend="bulleted">
                <item><code><![CDATA[<tei:div xml:id="a_intro_1">]]></code>
                  <seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<div id="a_intro_1">]]></code></item>
              </list>
              
              <p>Einzelne Wörter oder Wortgruppen können mit folgenden Elementen ausgezeichnet werden:</p>
              <list rend="bulleted">
                <item><code><![CDATA[<tei:seg>]]></code><seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<span>]]></code>
                      für beliebige Segmente, die dann per CSS formatiert werden,</item>
                <item><code><![CDATA[<tei:hi>]]></code><seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<span>]]></code>
                      für einzelne hervorgehobene Begriffe und</item>
                <item><code><![CDATA[<tei:code>]]></code><seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<code>]]></code>
                      für Sourcecode und Variablen</item>
              </list>
                 
              <p>Für Abschnittsüberschriften wird das <code><![CDATA[<head>]]></code>-Element verwendet.
                 Die Hierarchieebene wird explizit im <code>n</code>-Attribut codiert:
              </p>
              <list rend="bulleted">
                <item><code><![CDATA[<tei:head n="2">Überblick</head>]]></code>
                  <seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<h2>Überblick</h2>]]></code></item>
              </list>
              
              <p>Listen werden durch die TEI-Elemente <code><![CDATA[<list>]]></code>
                 und <code><![CDATA[<item>]]></code> codiert.
                 Im <code>rend</code>-Attribut wird der Listentyp &#x201a;aufgezählt&#x2018; (<code>bulleted</code>)
                 oder &#x201a;nummeriert&#x2018; (<code>numbered</code>) angegeben:
              </p>
              <ab rendition="#clearfix">
                <list rend="bulleted" rendition="#float-start">
                  <item>&#xA0;</item>
                </list>
                <table rendition="#float-start">
                  <row>
                    <cell>
                      <code rend="block"><![CDATA[<tei:list rend="bulleted">
  <tei:item>Punkt 1</tei:item>
  <tei:item>Punkt 2</tei:item>
  <tei:item>Punkt 3</tei:item>
</tei:list> ]]></code>
                    </cell>
                    <cell>
                      <seg rendition="#px-4 #fs-2">&#x2192;</seg>
                    </cell>
                    <cell>
                      <code rend="block"><![CDATA[<ul>
  <li>Punkt 1</li>
  <li>Punkt 2</li>
  <li>Punkt 3</li>
</ul> ]]></code>
                    </cell>
                  </row>
                </table>
              </ab>
              <p>Spezielle Anforderungen an das Layout oder die Formatierung werden über CSS-Klassen umgesetzt.
                  Diese stehen in den TEI-Elementen als Referenz im <code>rendition</code>-Attribut und werden
                  im HTML zu <code>class</code>-Attributen umgewandelt.
                  Als mögliche Klassennamen können beispielsweise die Bootstrap-Klassen für Texte<note place="foot" n="5">
                    Bootstrap 5.3 Dokumentation: Utilities / Text, <ref target="https://getbootstrap.com/docs/5.3/utilities/text/">https://getbootstrap.com/docs/5.3/utilities/text/</ref></note>
                  genutzt werden.
                  Damit lassen sich bereits viele der vorkommenden Textphänomene gut und standardkonform darstellen.
                  Weitere, im Rahmen dieses Projektes eingeführte, CSS-Klassen weisen im Namen das Präfix <code>wsrb-</code> auf:
              </p>
              <list rend="bulleted">
                <item><code><![CDATA[<tei:seg rendition="#wsrb-label">WS</tei:seg>]]></code>
                  <seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<span class="wsrb-label">WS</span>]]></code></item>
                <item><code><![CDATA[<tei:ab rendition="#card">]]></code>
                  <seg rendition="#fs-3 #px-2">&#x2192;</seg><code><![CDATA[<div class="card">]]></code></item>
              </list>
              <p>Fußnoten werden durch das TEI-Element <code><![CDATA[<note>]]></code>
                 mit dem Attribut <code><![CDATA[place="foot"]]></code> ausgedrückt.
                 Um die XSLT-Verarbeitung einfach zu halten, muss der Bezeichner der Fußnote
                 explizit im <code>n</code>-Attribut angegeben werden:
              </p>
              <ab rendition="#clearfix">
                <list rend="bulleted" rendition="#float-start">
                  <item>&#xA0;</item>
                </list>
                <table rendition="#float-start">
                  <row>
                    <cell rendition="#align-baseline">
                      <code rend="block"><![CDATA[<tei:seg>Zeichenkodierung
  <tei:note place="foot" n="7"> s.a.
    <tei:ref target="...">
      Wikipedia-Artikel
    </tei:ref>
  </tei:note>
<tei:seg> ]]></code>
                    </cell>
                    <cell>
                      <seg rendition="#px-4 #fs-2">&#x2192;</seg>
                    </cell>
                    <cell>
                      <seg>
                        <code rend="block"><![CDATA[<span>Zeichencodierung
  <sup><a id="target_d4e227"
          href="#fn_d4e227">7</a></sup>
</span> ]]></code>
                        <seg>Am Seitenende wird dann die Fußnote aufgelöst:<lb/></seg>
                        <code rend="block"><![CDATA[<hr />
<sup><a id="fn_d4e227"
        href="#target_d4e227">7</a></sup>
s.a. <a href="...">Wikipedia-Artikel</a>]]></code>
                      </seg>
                    </cell>
                  </row>
                </table>
              </ab>
              <p rendition="#ps-5">
                Der hintere Teil des <code>id</code>-Attributes wird automatisiert mit der XSLT-Funktion
                <code>generate-id(.)</code> erzeugt, die für jeden XML-Knoten eine eindeutige Nummer generiert.
                Damit werden eindeutige Sprungmarken auf der Webseite erstellt.
              </p>
            </div>
          </div>
          <div>
            <p>Die vorangegangenen Erläuterungen beschreiben alle wesentlichen TEI-Elemente und ihre Transformation zu HTML.
               Die genauen Transformationsregeln befinden sich in der Datei <hi rendition="#wsrb-italic">html4webseite.xsl</hi>
               in der <ref target="../daten_tei#datenpublikation">Datenpublikation</ref>.
            </p>
          </div>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__team" n="9. WSRB-Team">
        <div xml:id="a_intro_9">
          <head n="3">9. Das WSRB-Team</head>
          <list rend="bulleted">
            <item><seg rendition="#fw-bold">Franz-Josef Holznagel</seg> – Projektleitung<lb/>
              Professor für deutsche Sprach- und Literaturgeschichte des Spätmittelalters<lb/>
              im medien- und kulturgeschichtlichen Kontext an der Universität Rostock<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0009-0000-9141-7861">https://orcid.org/0009-0000-9141-7861</ref>
            </item>
            <item><seg rendition="#fw-bold">Annika Bostelmann</seg> – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt (seit 2016)<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0009-0002-0442-361X">https://orcid.org/0009-0002-0442-361X</ref>
            </item>
            <item><seg rendition="#fw-bold">Doreen Brandt</seg> – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt (seit 2016)<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0009-0000-8413-2868">https://orcid.org/0009-0000-8413-2868</ref>
            </item>
            <item><seg rendition="#fw-bold">Hellmut Braun</seg> – Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt (seit 2016)<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0009-0004-8481-8332">https://orcid.org/0009-0004-8481-8332</ref>
            </item>
            <item><seg rendition="#fw-bold">Anne Gessing</seg> – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt (seit 2020)<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0009-0006-4943-0070">https://orcid.org/0009-0006-4943-0070</ref>
            </item>
            <item><seg rendition="#fw-bold">Karsten Labahn</seg> – UB Rostock (Mitarbeit digitale Edition)<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0000-0002-8482-807X">https://orcid.org/0000-0002-8482-807X</ref>
            </item>
            <item><seg rendition="#fw-bold">Robert Stephan</seg> – UB Rostock (Mitarbeit Digitale Edition, Webanwendung)<lb/>
              <ref rendition="#wsrb-orcid" target="https://orcid.org/0000-0001-7605-7415">https://orcid.org/0000-0001-7605-7415</ref>
            </item>
          </list>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="intro__zitierweise" n="10. Zitierweise / Lizenz">
        <div xml:id="a_intro_10">
          <head n="3">10. Zitierweise / Lizenz</head>
          <p>&#xA0;</p>
          <div xml:id="a_intro_10_1" rendition="#mb-5">
            <head n="4">Lizenz</head>
            <p>Die Daten sind lizensiert unter einer</p>
            <p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">
                <graphic style="border-width: 0;" url="./../data/wsrb/images/dokumentation/cc-by-sa_4_88x31.svg" n="Creative Commons Lizenzvertrag"/><lb/>
                <seg rendition="#fw-bold">Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz</seg>
              </ref>.
            </p>
            <p>Weitere Informationen, wie Sie diese Daten nutzen können, finden Sie auf:<lb/>
               <ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de</ref>.
            </p>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_10_2" rendition="#mb-5">
            <head n="4">Zitierweise der WSRB-Webseite als Ganzes</head>
            <p>Wenn Sie auf die WSRB-Webseite als Ganzes verweisen wollen, benutzen Sie bitte folgende Zitierweise:</p>
            <ab rendition="#border #border-secondary #card #mt-3">
              <ab rendition="#card-body #mb-0">
                <hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi>.
                Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts.
                Herausgegeben von Franz-Josef Holznagel, Annika Bostelmann, Doreen Brandt, Hellmut Braun und Anne Gessing,
                unter Mitarbeit von Karsten Labahn und Robert Stephan.
                Universität Rostock 2025,
                <ref target="https://purl.uni-rostock.de/wsrb/edition" rendition="#text-nowrap">https://purl.uni-rostock.de/wsrb/edition</ref>.
              </ab>
            </ab>
          </div>
          <div xml:id="a_intro_10_3" rendition="#mb-5">
            <head n="4">Zitierweise von einzelnen WSRB-Elementen</head>
            <p>Wenn Sie sich auf einzelne edierte Sprüche oder einzelne Texteinheiten in den Transkriptionen beziehen,
             verwenden Sie bitte den jeweiligen Zitierlink in Form des Persistent Uniform Resource Locator (PURL),
             der die dauerhafte Wiederauffindbarkeit in der Datengrundlage des WSRB sicherstellt.
             In der Edition wird der Zitierlink stets unter dem Editionstext angezeigt.
             In den Transkriptionen finden Sie den Zitierlink in einem Pop-up, welches sich durch einen Klick auf
             das Anker-Symbol vor jeder Texteinheit öffnet, die Eingang in die Edition fand.
            </p>
          </div>
        </div>
      </div>

      <div type="webseite" xml:id="daten_tei__intro" n="Datenpublikation">
        <div xml:id="datenpublikation">
          <head n="3">Datenpublikation</head>
          <p>Sämtliche TEI-Dateien der Edition, der Transkriptionen und der Einführung/Dokumentation sind zusammen mit
             der Software zur Generierung der WSRB-Webseite (XSLT-Stylesheets, CSS-Dateien, Java-Quellcode) als Datenpublikation
             im Repositorium RosDok veröffentlicht:
          </p>
          <div rendition="#container">
            <div rendition="#row">
              <div rendition="#col-3 #ps-0">
                <p>
                  <graphic rendition="#w-100" style="filter:invert(.5) sepia(.75) saturate(200%)" url="./data/wsrb/images/dokumentation/file-code-regular-full.svg" n="Dateisymbol"/>
                </p>
              </div>
              <div rendition="#col-9 #pt-3">
                <p rendition="#fs-4 #pt-2">Annika Bostelmann, Doreen Brandt, Hellmut Braun, Anne Gessing, Franz-Josef Holznagel, Karsten Labahn und Robert Stephan</p>
                <p rendition="#fw-bold #fs-3 #text-start">
                  Datenpublikation zu<lb/>
                  "<hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi>.
                  Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts"
                </p>
                <p rendition="#fs-4">Universität Rostock 2025, 
                  <ref rendition="#text-nowrap" target="https://doi.org/10.18453/rosdok_id00004899">https://doi.org/10.18453/rosdok_id00004899</ref>
                </p>
              </div>
            </div>
          </div>
        </div>
        <div xml:id="digitalisate">
          <head n="3">Digitalisate der Drucke</head>
          <p>Bilddigitalisate der transkribierten Drucke werden durch die besitzenden Einrichtungen bereitgestellt
            (siehe <ref target="site/intro__ueberlieferung">Überlieferungsträger</ref> und <ref target="transkription">Transkriptionen</ref>).
            Zur Einbindung in die WSRB-Edition sind die Digitalisate zusätzlich im Repositorium DORO
            der Universitätsbibliothek Rostock gespeichert und werden über eine IIIF-Image-API ausgeliefert.
          </p>
        </div>
      </div>
      
      <div type="webseite" xml:id="buchausgabe" n="Buchausgabe">
        <div>
          <p>Parallel zu dieser digitalen Edition wurde eine Buchausgabe auf derselben Datengrundlage erstellt.
             Neben einer tabellarischen Konkordanz-Übersicht bietet die Buchausgabe insbesondere eine 
             ausführlichere Einleitung mit Informationen zur überlieferungs-, literatur- und
             forschungsgeschichtlichen Verortung.
          </p>
          <p>Sie ist im Schwabe-Verlag in der Reihe &#x201e;Mittelniederdeutsche Bibliothek&#x201c; erschienen
             und sowohl als Druckausgabe als auch als kostenfreies E-Book verfügbar:
          </p>
        </div>
        <div rendition="#container #mt-4 ">
          <div rendition="#row">
            <div rendition="#col-4 #ps-0 #pe-5">
              <p>
                <graphic rendition="#w-100" url="./../data/wsrb/images/dokumentation/cover_wsrb_buchausgabe.jpg" n="Cover der WSRB-Buchausgabe"/>
              </p>
            </div>
            <div rendition="#col-8 #pt-3">
              <p rendition="#fs-4">Franz-Josef Holznagel, Annika Bostelmann, Doreen Brandt, <lb/>Hellmut Braun, Anne Gessing (Hg.)</p>
              <p><seg rendition="#fs-3 #fw-bold"><hi rendition="#wsrb-italic">Künstlike Werltspröke</hi> und
                  <hi rendition="#wsrb-italic">Eyn schön rimbökelin</hi>.</seg><lb/>
                <seg rendition="#fs-4 #fw-bold">Mittelniederdeutsche Spruchsammlungen des 16.&#x202f;Jahrhunderts</seg>
              </p>
              <p rendition="#fs-4">Berlin 2025</p>
              <p rendition="#fs-4">(Mittelniederdeutsche Bibliothek Band 1)</p>
              
              <table rendition="#mt-5">
                <row>
                  <cell rendition="#fw-bold #pe-3">Druckausgabe (ISBN): </cell>
                  <cell><ref target="https://schwabe.ch/kuenstlike-werltsproeke-und-eyn-schoen-rimboekelin-978-3-7574-0011-8" n="zum Verlagsangebot">978-3-7574-0011-8</ref></cell>
                </row>
                <row>
                  <cell rendition="#fw-bold #align-baseline #pe-3">Open Access E-Book (DOI): </cell>
                  <cell>
                    <ref target="https://doi.org/10.31267/978-3-7574-0148-1" n="zum Verlagsangebot">https://doi.org/10.31267/978-3-7574-0148-1</ref><lb/>
                    (Lizenz: CC BY-NC-ND)
                  </cell>
                </row>
              </table>
            </div>
          </div>
        </div>
        <div rendition="#mt-2">
          <p>
            <ref target="https://schwabe.ch" n="zur Verlagshomepage">
              <graphic rendition="#mt-2" url="./../data/wsrb/images/dokumentation/logo_schwabe_verlag.svg" n="Logo Schwabe-Verlag"/>
            </ref>
          </p>
        </div>
      </div>
    </front>
    <body>
      <p><!-- intentionally left blank --></p>
    </body>
  </text>
</TEI>
